19. 06. 2012 - LiteraturBiennale

  -  Bericht vom 19.06.2012

 

Peter Pilz, Daniela Strigl, Frido Hütter, Wolfgang Welsch und Barbara Coudenhove-Kalergi (von links)   POTOTSCHNIG

 




13. 06. 2012 - LiteraturBiennale

Befreiung als Motto für die Literaturbiennale

Von morgen, Donnerstag, bis Sonntag dreht sich in Kapfenberg vieles um die Literatur.

KAPFENBERG. Die Podiumsdiskussion am Samstagabend im Spielraum zählt zu den Höhepunkten der Biennale. "Welchen Preis hat die Freiheit?" - darüber diskutieren Barbara Coudenhove-Kalergi, Peter Pilz, Daniela Strigl und Wolfgang Welsch, Publizist, ehemaliger DDR-Bürger und Fluchthelfer. Moderator ist Frido Hütter, Kulturchef der Kleinen Zeitung. Abgeschlossen wird die Literaturbiennale am Sonntag mit einem Frühschoppen am Lindenplatz.

Vor zwei Jahren organisierte der Kapfenberger Europa-Literaturkreis seine erste Lesebiennale. "Weil wir heuer aber unser 30-jähriges Bestehen feiern, wollten wir die Biennale etwas größer anlegen", erzählt Sepp Graßmugg, Literaturkreis-Obmann. Und so wurden vier Tage daraus, Beginn ist morgen Abend im Spielraum, am Sonntag endet die Biennale mit einem Literaturfrühschoppen am Lindenplatz. Auf der Suche nach dem Motto drängten sich die politischen Veränderungen im arabischen Raum auf. "Befreiung" lautet das Thema, auf das man sich einigte. "Dass wir mit Welsch einen Gast haben, für den das Lebensthema ist, da kam uns der Zufall zu Hilfe", erzählt Graßmugg.

Bei einer Lesereise lernte man Welsch kennen. Der Publizist, der bei einem Fluchtversuch verhaftet wurde, war wegen Hochverrats angeklagt, verbrachte zehn Jahre in Haft, überlebte mehrere Mordanschläge. 2001 erschien sein Buch "Ich war Staatsfeind Nr. 1" das auch verfilmt wurde. Am Donnerstagabend wird der Film im Stadtkino gezeigt, Welsch ist anwesend.

Am Freitag und Samstag lesen Literaturkreismitglieder aus ihren Neuerscheinungen. Marianne Gruber, die Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Literatur, macht den Anfang. Am Freitagabend gibt es ein Dinner im Restaurant Schicker, die Literaturkreisanthologie "Befreiung" wird da präsentiert.

CHRISTINE ROIS




11. 06. 2012 - LiteraturBiennale

SCHON IN DIESER

 

 

 




24. 02. 2012 - Drei, die für Kapfenberg wichtig waren

 

 

 

 

Ihr kulturelles Vermächtnis wirkt heute noch nach: Kandlbauer, Mikesch und Ferstl (v. l.)

 

 

Helles Dreigestirn der Kultur in Kapfenberg

Alfred Mikesch, Willi Kandlbauer und Edi Ferstl sind auch nach ihrem Tod noch wichtige Eckpfeiler im Kulturleben der Stadt Kapfenberg. Eine Ausstellung im Kulturzentrum erinnert an dieses Dreigestirn.

 

Alfred Mikesch, Willi Kandlbauer, Edi Ferstl: drei Männer, die dem Kapfenberger Kulturleben ihren Stempel aufgedrückt haben. Drei Männer, die gegen den Strom geschwommen sind. Drei Männer, die den letzten beiden Jahren von uns gegangen sind. Ihnen ist eine Ausstellung gewidmet, die heute um 19 Uhr im Kapfenberger Kulturzentrum eröffnet wird.

Initiator dieser ungewöhnlichen Schau ist Hans Bäck, langjähriges Mitglied des Europa-Literaturkreises Kapfenberg. Bäck ist ein Unbequemer, ein Kritiker, ein „Grantler“. Und ein gerüttelt Maß an „Grant“ steckt auch hinter der Idee dieser Gedenkausstellung. Denn Bäck missfällt, dass die Stadt Kapfenberg diese „3 Männer, die für Kapfenberg wichtig waren“, so der Titel der Ausstellung, nie entsprechend gewürdigt habe. Und so hat sich Bäck namens des Literaturkreises an die Verwirklichung dieser Gedenkausstellung gewagt.

Drei, die wichtig waren

Alfred Mikesch, Böhler-Vorstandsmitglied, war Kulturschaffender, Kulturpolitiker und Volksbildner. Er hat in der Nachkriegszeit Kultur im öffentlichen Raum in Kapfenberg nachhaltig positioniert. Er gründete die Musikschule und die Stadtbibliothek, förderte das Orchester, kaufte Kunstwerke (und Künstler) für die Stadt an und war selbst Lyriker und Übersetzer aus dem Amerikanischen. Museumsleiterin Helga Papst hat Erinnerungen an Mikesch zusammengestellt, gezeigt wird auch eine Videoinstallation über ihn.

Willi Kandlbauer hingegen war ein ganz Stiller. Der begabte Lyriker und Maler war aber nicht nur einer der literarischen Pioniere Kapfenbergs, er war auch ein Pionier des Umweltschutzes, der für den Erhalt etlicher Orchideenbiotope auf die Barrikaden gegangen war. Seine Bilder hat sein Sohn Helmut Kand kuratiert, die Laudatio wird der Grün-Abgeordnete Peter Pilz, ein gebürtiger Kapfenberger, halten, und Rüdiger Mendel liest Kandlbauer.

Edi Ferstl, langjähriger Obmann des Europa-Literaturkreises, war Arbeiterdichter in besten Wortsinn. Sein großes Projekt, die Veröffentlichung seines Buches „Ende und Anfang“ stoppte der Tod. Der Literaturkreis will das Werk vollenden. Bäck und Ruth Barg werden heute Edi Ferstl in Erinnerung rufen.

ULF TOMASCHEK




02. 02. 2012 - Autorentreffen

Einladung zur Regionalversammlung Steiermark 2011/12 der IG Autorinnen Autoren

am Donnerstag, den 2.2.2012, um 19.00 Uhr, im Literaturhaus Graz,
8010 Graz, Elisabethstraße 30
mit dem Geschäftsführer der IG Autorinnen Autoren, Gerhard Ruiss

Eingeladen sind alle Autorinnen und Autoren der Steiermark, unabhängig davon, ob sie Mitglied bei der IG Autorinnen Autoren oder bei anderen Autor/inn/enverbänden sind oder nicht.

Themen (Berichte, Anfragen, Diskussion)

1. Entwicklungen im Sozial-, Steuer- und Urheberrecht sowie bei den Literaturförderungen des Bundes und der Bundesländer.
2. Neuigkeiten vom Buchmarkt und aus dem Verlagswesen.
3. Informationen über die kostenlosen Vertragsberatungen und sonstigen Servicedienste der IG Auto­rin­nen Autoren.
4. Wahl/Bestellung/Bestätigung/Entsendung der Delegierten der Steiermark für die General­ver­samm­lung am 25. und 26. Februar 2012 in Wien, bei der der Vorstand der IG Autorinnen Autoren neu gewählt wird und die Arbeits­vor­ha­ben für die beiden kommenden Jahre beraten und beschlossen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Ruiss, IG Autorinnen Autoren
Wien, 27.12.2011
 





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