02. 04. 2011 - Bäcks Nachlese

Schon wieder eine Nachlese.

 

Aber es tat und tut sich ja einiges.

 

Zuerst möchte ich auf Bücher hinweisen. Immerhin, ich war in Leipzig bei der Buchmesse und habe auf mehr als 2150 Ständen die Neuerscheinungen des heurigen Frühjahrs bestaunen können. Eine einzige Bemerkung dazu: gigantisch!

 

Vier Hallen im Ausmaß der neuen Grazer Messehalle (Stadthalle) voll mit Büchern.

Kinderbücher, Kochbücher, Reisebücher und vor allem jene Verlage, welche die Autoren schamlos ausnützen: „Wir suchen Manuskripte“ immer und überall waren diese Verlage vertreten und umlagert von hoffnungsvollen „Nachwuchsautoren“ – meist jenseits der 60!

Aber auch die vielen kleine Verlage, die sich Nischen ausgesucht haben  und dort durchaus anspruchsvolle Bücher herausbringen. Viele Österreichische Verlage, es ist immer eine Freude, im germanischen Meer auch die eine oder andere austriakische Insel zu entdecken. Und die haben durchaus beachtete Stände! Sogar unsere Freunde von den „Lichtungen“ waren mit einem eigenen Stand vertreten und Markus Jaroschka hielt wacker die Stellung!

Weitere Zahlen gefällig? Ach, schaut nach auf der Homepage der Leipziger Buchmesse oder noch besser auf Leipzig liest.

Natürlich, auch mein Buch erschien und der Verlag Kulturmaschinen in Berlin hatte einen viel beachteten Stand, mein Buch eine prominente Stelle darin und ich konnte bei zwei Lesungen das Publikum auf mein Buch neugierig machen. Ob es gelungen ist? Nun das werden die Verkaufszahlen zeigen. Inzwischen ist das Buch „Lautsprecher in den Bäumen“

ISBN 978-940274-31-1 ganz normal über den Buchhandel oder direkt beim Verlag (www.kuluturmaschinen.de) zu beziehen – was natürlich und in aller geziemenden Bescheidenheit sehr empfohlen wird – danke im Voraus!

 

Etwas – ganz und gar unliterarisches – lässt mich nicht in Ruhe. Dazu muss ich mich äußern. Wir alle, und nicht nur die Wähler in den div. Deutschen Bundesländern – stehen unter dem Eindruck der Katastrophe in Japan. Es ist heute – Ende März schreibe ich diesen Teil der Nachlese – keinesfalls abzusehen, welche Weiterungen das noch nehmen wird. Und es erinnert mich daran, wie vor mehr als 30 Jahren,  1978 – die österreichische Bevölkerung mit einer hauchdünnen Mehrheit von 50,47% gegen die Inbetriebnahme des fertig gestellten KKW stimmte. Ich war einer jener wenigen (in Kapfenberg), die damals schon mit der „gelben Sonne“ dem Aufkleber „Atomkraft, nein danke!“ herumlief, sogar in der damals noch vorhandenen verstaatlichten Industrie – gegen ausdrücklichen Wunsch und Weisung des Managements – Stimmung für das Volksbegehren und damit gegen die Inbetriebnahme machte. War es der Wunsch, dem damals noch allmächtigen Kaiser Kreisky „eine zu verpassen“ – wohl auch ein wenig, aber es war die Überzeugung, so etwas hat im Herzen Europas, mitten im dicht bevölkerten Gebiet und ohne endgültige Klärung der Endlagerung, einfach keine Existenzberechtigung. Und das wurde wenige Jahre später durch die Ereignisse in Three Miles Island (1979), Sellafield (1992) und natürlich Tschernobyl (1986) dramatisch bestätigt. Also, ich bin einer jener die es nun nicht notwendig haben, auf einen fahrenden Zug der Antiatomdemonstranten aufzuspringen, ich war von jeher entschieden dagegen und kann es mir erlauben ohne erhobenen Zeigefinger auf die Problematik hinzuweisen. „Wohltätig ist des Feuers Macht, wenn es der Mensch bezähmt, bewacht“ haben wir einstens auswendig lernen müssen/dürfen. Und hier ist ein Feuer, das nicht beherrschbar ist. Und wie sich die Argumente gleichen: Im Jahre 1978 prophezeiten die österreichischen Stromversorger, dass ohne Zwentendorf in Hinkunft es jede Woche zu einem Tag mit Stromabschaltungen kommen würde, als ich von der Leipziger Buchmesse mit der Bahn (höchst komfortabel und bequem) heimreiste, las ich in einer der mit unmöglichen Formaten gestalteten deutschen Zeitungen, dass der Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland den Betrieb der Deutschen Bahn ernsthaft gefährden würde, weil so und so viele Prozente des Bahnstroms aus AKW’s stammen. Die Argumente werden durch Wiederholungen nicht besser, das wissen wir auch aus vielen anderen Beispielen!

So weit, so schlecht nicht nur für die betroffenen Japaner, sondern für die Welt. So lange es noch welche gibt, die den Ausstieg aus der Atomkraft für unverzichtbar halten! Und einen kleinen literarischen Sidestep möchte ich doch auch anbringen; Die Literaturnobelpreisträgerin des Jahres 2007 dachte in ihrem vor sehr langer Zeit (1974) erschienenem Roman „Die Memoiren einer Überlebenden“ sich eine Zeit zurecht, wie es nach einer Atomkatastrophe aussehen und „zugehen“ könnte. Beklemmend, dieses Buch heute nachzulesen – auch wenn viele meinen und meinten, gerade dieses Buch sei einer Nobelpreisträgerin unwürdig. Ich persönlich finde es in seiner beklemmenden Schilderung des grauen und grauenhaften Alltags „danach“ für eine Vision, die verdammt viele Ähnlichkeiten mit der Realität bekommen hat.

 

Unpassend, aber zwangsläufig zu erwarten: Die Peinlichkeiten der diversen österreichischen (und nicht nur der) Politiker aller Farben: Plötzlich findet es jeder Gemeinderat für notwendig eine einstimmig beschlossene Resolution zu verabschieden, in welcher der bedingungslose und sofortige Ausstieg aus der Atomenergie gefordert wird. Nehmen da wieder einmal die von mir schon mehrfach kritisierten „Gutmenschen“ das Heft in die Hand? Unbestritten – siehe Absatz oben – ich bin gegen die Nutzung der Atomkraft, aber es wird lächerlich, peinlich, degoutant wenn vom Wiener Gemeinderat abwärts plötzlich die erwähnten Sondersitzungen passieren und die genannten Resolutionen verfasst werden. Doppelt lächerlich, peinlich und degoutant, wenn in den Stromabrechungen der Mix der bezogenen Strommengen ausgewiesen wird und dabei der Atomstrom noch immer einen erheblichen Anteil ausmacht: Strom unbekannter Herkunft (UCTE Mix: 33,14% davon aus nuklearer Energie: 28,88%). Warum wohl auch? Weil am heimischen Stromversorger auch die deutschen und französischen Stromriesen beteiligt sind. Und die werden sicher vom großen Zittern erfasst werden, wenn neben der Stadt Wien dann vielleicht auch der Gemeinderat von Hinterhaxenhausen, Unterbrennnesselgstätten usw. vehement und mit aller Entschiedenheit den Ausstieg aus der Kernenergie fordert.

Peinlichkeiten, die kaum mehr zu überbieten sind!

 

Ein zweites, ebenfalls „unliterarisches“ Thema beschäftigt nicht nur mich. Das sind die Ereignisse in Nordafrika. Was gibt es da auch für gescheite Analysen und Kommentare in allen Medien rund um den Globus. Vergleiche mit der „Wende“ 1989/90 werden angestellt, und was weiß ich noch alles. Gründe gesucht und klug aufbereitet und dem staunenden Mitteleuropäer vorgelegt. Ich erinnere mich, dass ich vor einigen Jahren ein überaus interessantes Buch in die Hände bekam, 2003 erschien von Gunnar Heinsohn eine Studie mit dem Titel „Söhne und Weltmacht“ der Terror im Aufstieg und Fall der Nationen (2003 Orell Füssli). Dabei schildert der Autor in bestechender Beweisführung, wie es immer wieder zu Terrorakten, Überfällen, Kriegen kommt, wenn die Zahl der „nicht erbenden Söhne“ eine kritische Grenze überschritten hatte. Und ich meine genau diese Situation haben wir jetzt in Nordafrika: Eine große Anzahl bestausgebildeter junger Menschen, die durch die herrschenden Systeme einfach keine Chance auf Entwicklung und menschenwürdiges Leben hatten. Und durch die modernen Kommunikationsmittel einfach eine Lösung gesehen haben, sich zusammen zu schließen und Änderungen herbei zuführen. Auch dazu noch einen Hinweis: Von Richard Picker ist ein Buch erschienen, das sich ebenfalls mit diesen Phänomenen beschäftigt: Richard Picker „Zusammenrottung“  Gefahren aus Dämonie, Ideologie und Religion (2002 Va Bene). Beide Bücher empfehle ich nicht nur jenen, die mehr verstehen wollen, als die allseitsklugen Kommentatoren von sich geben, sondern allen Lesern, denen das Zusammenleben auf unserem Leben eine gewisse Bedeutung darstellt.

 

Von Angela Krauß erhielt ich auf der Buchmesse ihr neuestes Buch „Im schönsten Fall“ (Suhrkamp). Wenn ich ein wenig mit Stolz behaupten darf: Angela hat eigentlich in Kapfenberg ihre internationale Karriere als Schriftstellerin begonnen. Sie war 1988 Bachmannpreisträgerin und wurde als solche auch natürlich nach Kapfenberg zu Lesungen eingeladen, später kam sie als Stadtschreiberin nach Graz. Wir hatten lange Verbindung miteinander, aber irgendwann riss auch das ab. Es war für mich schon eine Verpflichtung eine der Lesungen von Angela in Leipzig zu besuchen. Und da stand sie vor der „Autorenarena der Leipziger Volkszeitung“ und besprach mit ihrem Moderator den in ca. 10 Minuten folgenden Auftritt. Ich ging vorbei, räusperte mich und Angela drehte sich um, ließ ihren Moderator stehen und fiel mir um den Hals.  Doch nun zu ihrem Buch. Es ist ein wunderschönes Buch, eine zärtlich/zarte Liebesgeschichte, ganz anders als ihre ersten Texte – wer erinnert sich noch an ihr erstes Buch, das nach dem Bachmannpreis erschien? „Das Vergnügen“, dann „Die Überfliegerin“ und „Weggeküsst“ Angela stieg dann in den so genannten Literaturbetrieb ein, wurde Gastdozentin bei den Frankfurter Poetikvorlesungen, heimste Preise ein usw. Alle Jahre ein Buch, wir kennen das ja von anderen Autoren! Soll ich nun meiner alten Freundschaft nachgeben oder soll ich ein wenig kritisch sein? Ich versuche das Letztere. Was gefällt mir nun nicht am „Schönsten Fall?“  Es ist die Sprache. Eine wunderschöne, höchst artifizielle Sprache, die schon sehr nahe ans „gekünstelte“ herankommt und da habe ich so meine Einwände. Es ist in jedem Fall ein Buch, das man lesen sollte, aber man darf sich nicht blenden oder täuschen lassen.

Wie schrieb einstens Gottfried Benn? „Den ersten Satz geben die Götter, der Rest ist Arbeit“ Ich habe den Eindruck, das Buch ist vom ersten bis zum letzten Satz Arbeit. Hervorragende Arbeit, unbestritten. Der Hauch der Götter? Dabei gibt es faszinierende und fesselnde Passagen, wenn die Erzählerin davon träumt wie schön es ist, dass sie ihren Karel „im vergangenen Jahr 13 mal getroffen hat, den 13 ist eine jener Zahlen, die nicht teilbar sind.“ Dann ist das schon ein gelungenes Stück Literatur verquickt mit einem gerüttelt Maß an Mathematik. Das sind jene Stellen, die mich für das Buch begeistert hatten und deretwegen ich es allen Lesern dieser Nachlese empfehle. Es ist ein Leseabenteuer, und Abenteuer sind immer wert, dass man sie angeht.

 

Apropos Bachmannpreisträger! Da war es in den 80ern und beginnenden 90er des vergangenen Jahrhunderts noch möglich, mit geringster Organisation und geringen finanziellen Aufwand (für den Literaturkreis) die jeweiligen Bachmannpreisträger nach Kapfenberg einzuladen. Da konnten wir noch Banken und andere Wirtschaftsbetriebe anschnorren und damit die Kosten decken. Wobei ich auch mit Stolz behaupten darf, dass wir damals schon Honorare zahlten, die auch heute noch angemessen erscheinen. Bei den heutigen Budgetnöten erscheint es mir illusorisch, eine derartige Aktion überhaupt nur anzudenken – außerdem bin ich mir nicht in jedem Jahr sicher, dass es sich lohnen würde einzelne Preisträger überhaupt einzuladen. Aber das ist schon wieder eine andere Nachlese.

 

Und in diesem Zusammenhang stelle ich wieder einmal die Frage: Wer bestimmt, welche „Aktie“ Schriftsteller gerade an Wert gewinnt bzw. verliert? Ob es sich um die verstorbenen oder lebenden Dichter handelt, wer beobachtet den „Aktienmarkt“ der dichterischen Reputation? Wird der von Großinvestoren argwöhnisch beobachtet, von Zockern aufgemischt, durchsetzt mit Spielernaturen?  Da geht es doch um einen Markt der „Guten Namen“ und der ist anscheinend noch immer wichtig auch für die Gegenwart. Diese Guten Namen bestimmen doch, welche Werke, Richtungen, Stile, Themen heute im Literaturbetrieb „ankommen.“ Wenn beispielsweise die Aktie Goethe hoch im Kurs wäre, dann kann sich der Eichendorff brausen gehen, wenn der Clemens Setz einen Preis bekommt, dann werden die genauen Beobachter des Marktes in der Folge schreiben wie Setz. Wenn es dann im kommenden Jahr wieder einmal der Michael Köhlmeier ist, dann werden die Epigonen des Köhlmeier auf den Plan treten. Zu verfolgen ist dieser Trend seit vielen Jahren beim Bachmannpreis in Klagenfurt. Da wurde so geschrieben, dass es der Jury möglicherweise passt, bzw. gab es in der Vergangenheit immer wieder Texte, die genau auf den Tag zu geschrieben wurden und auch prompt einen Preis bekamen. Das war auch im Jahre 2007/2008 so, als plötzlich von den Großschriftstellern Bücher mit mindestens 800 Seiten auf den Markt geworfen wurden. Und heute, ich komme zurück auf das Buch von Angela Krauß haben wir Bücherln um die 100 Seiten. Und wenn heuer der „Alte König in seinem Exil“ von Arno Geiger seit Wochen die österr. Bestsellerlisten anführt, können wir Wetten drauf abschließen, dass es noch heuer eine Reihe von Büchern (auch namhafter Autoren) geben wird, die sich mit Vätern und Angehörigen und mit der Demenz beschäftigen werden.

 

  1. April 2011 - an dem schrieb ich die letzten Zeilen dieser Nachlese, hörte nebenbei im Radio Ö1 ein Gespräch mit Peter Rosei und freue mich des Frühlings, meines Lebens und der Fülle an Musik und guter Literatur, die es trotz allem gibt

 

Wenn es nicht zu viele Abbestellungen dieser Nachlesen gibt, komme ich nach Abschluss der Reibeisenpräsentationen (und der meines Buches) Mitte Mai wieder.

 

Bis dahin

 

Hans Bäck

 




12. 03. 2011 - Ein Fest für Gerti

Der 90. Geburtstag unserer "Grande Dame" GERTI KORNBERGER  -  es war ein Fest!

 

Wanderer war ich

in der Landschaft

zweier Augen,

von Iris zu Iris

auslotend

die Tiefe des Weihers,

ungewarnt

mich verlierend

im Geheimnis des Schilfs –

bis Auffluggeschmetter

von Gänsen

mich weckte.

              Gerti Kornberger




28. 02. 2011 - IG Generalversammlung

Generalversammlung der IG Autorinnen Autoren

Die Interessensgemeinschaft österreichischer Autorinnen und Autoren fasste bei der Generalversammlung am 26./27. Feb. 2011 im Literaturhaus Wien zahlreiche Beschlüsse. Diese werden umgehend an die jeweils Verantwortlichen weitergeleitet. Hier ein Auszug:

Eine Reform der schriftlichen Reifeprüfung Deutsch. Bei den Vorarbeiten für die Deutsch-Zentralmatura blieben viele Faktoren unberücksichtigt.

Eine Liste mit unverzichtbaren Grundregeln urheberrechtlich geschützter Ansprüche. Nicht umsonst soll 2011 das Jahr der Urheberrechte werden.

Eine dringend notwendige Änderung des Medienrechtes bezüglich der gesetzlichen Ablieferungspflicht. Ein Beispiel für diese „Grauzone“ bildet der Vertrag zwischen der ÖNB und Google.

Die Umsetzung der Empfehlungen des Evaluierungsbeirates zu ausgewählten Förderinstrumentarien des BMUKK im Kunstbereich. Dabei geht es speziell um die Verlagsförderung.

Maßnahmen zur sozialrechtlichen Verbesserung für Künstlerinnen und Künstler.

Gerichtet an das „Service-Center für Leseförderung“ der Wirtschaftskammer Steiermark: Eine Anhebung der Lesehonorare (als Richtwert könnten die von der IG Autorinnen Autoren empfohlenen Beträge dienen) und der Fahrtspesen auf das amtliche Kilometergeld.

Die Mobilität von Künstlerinnen und Künstlern aus Nicht-EU-Ländern ist dringend verbesserungswürdig. Oft ist es nicht möglich, mehrmonatige, ausfinanzierte Aufenthaltsstipendien in Österreich in Anspruch zu nehmen, weil kein Aufenthaltstitel gewährt wird.

Ein informeller Zusammenschluss von KünstlerInnenverbänden zu „ECA Österreich“ und Beitritt zum European Council of Artists (ECA).

 

Weiters wurden auch Petitionen verfasst bzw. unterstützt.

Etwa an die steiermärkische Landesregierung: Für eine umsichtige und nachhaltige steirische Kulturpolitik, die sich gegen das Sparbudget im Kulturbereich wendet.

Oder ein Aufruf des „internationalen literaturfestivals berlin“: Darin wird (einmal mehr) die Freiheit für den Friedensnobelpreisträger 2010 Liu Xiaobo gefordert. 

Gerhard Ruiss,Geschäftsführer

Renate Welsh, Präsidentin




13. 02. 2011 - Winternachlese

Nachlese für einen Winter, der jetzt im Feber schon vorbei zu sein scheint.

 

Wieder einmal einen wichtigen Hinweis: Das sind keine offiziellen Mitteilungen des Europa Literaturkreis Kapfenberg, sondern ausschließlich die Privatansichten von Hans Bäck!

Der Europaliteraturkreis Kapfenberg stellt mir seine Homepage bzw. den Literaturblog zur Verfügung, wofür ich mich recht herzlich bedanke!

 

Irgendwie juckt es mich, und wenn es juckt, dann soll man kratzen. Auch wenn es an Denkmälern ist.

 

Da waren in den letzten Jännertagen die österreichischen Zeitungen voll mit Erinnerungen anlässlich des 100. Geburtstages von Bruno Kreisky. Bei allem Respekt und aller Ehrerbietung und Anerkennung, allein die von mir geschätzte „Presse“ verwendete im allgemeinen Teil der Ausgabe sieben Großformatseiten und im „Spectrum“ (das ist die Wochenendbeilage mit Literatur) wurden dem Herrn Menasse nochmals fast zwei Seiten eingeräumt, die dieser auch ausnutzte, um auch seinen Senf zum Gedenken abzugeben.

 

Und dann kam der Feber und mit ihm das Gedenken an den 80. Geburtstag von Thomas Bernhard – und siehe da: ich bin voll des Lobes über die österreichischen Zeitungen. Damit meine ich nicht die Käseblätter, die sich einen Bundeskanzler und eine Reihe von Ministern als Erfüllungsgehilfen halten. Ich meine jene Blätter, die es wirklich lohnt zu lesen. Also, das Lob für jene Zeitungen, die sich in sorgfältig aufbereiteten Rückblicken, Widmungen, Erinnerungen usw. dem großen Dichter Thomas Bernhard widmeten. Allein von der Quantität der Seiten standen die beiden Erinnerungsgeschehnisse einander nichts nach. Und das ist doch schon etwas, was in der sooft geschmähten Pressekultur zu bemerken und wert ist, festgehalten zu werden. Und es waren nicht nur Literaten, die über Thomas Bernhard schrieben, was vielleicht auch ganz gut war, denn wer ist denn schon immer vor kleineren oder größeren Eifersüchteleien gefeit. Ein Schriftsteller schon gar nicht! Ich wiederhole nur etwas, dass ich bereits im Herbst einmal schrieb: „Österreich kann stolz sein, einen derartigen Dichter gehabt zu haben!“ Eigentlich wollte ich aus verschiedenen Zeitungen für diese Nachlese zitieren und habe mir ganze Packungen an Journalen aufbewahrt, doch lasse ich das bleiben, und lade meine Leser ein, geht selber auf die Reise und stöbert, was jetzt im Feber alles zu Thomas Bernhard geschrieben wurde, ihr werdet großartige Entdeckungen machen. Dass nun, 22 Jahre nach seinem Tod, auch jene in die Lobeshymnen einstimmten, die seinerzeit wegen beispielsweise der Uraufführung des „Heldenplatz“ den Untergang des Abendlandes heraufdämmern sahen, ist eine logische österreichische Entwicklung (würde Th. B. schreiben). Ich persönlich freue mich, dass ich das Schaffen dieses Großen als interessierter Leser und Zeitgenosse miterleben durfte und viele seiner Bücher in meinem Bücherschrank und fast alle gelesen habe. Wie schal waren und sind oft Texte von heute hochgejubelten Schriftstellern gegen den Titanen Thomas Bernhard.

Es geht ja hier mit diesen Notizen, wie schon im Titel angesprochen, um eine Nachlese, also werde ich nicht allzu viel an Vorschau geben. Nur soviel: Das Reibeisen Nr. 28 ist bereits in Produktion, die ersten Beiträge sind auch bereits im Layout durch und beim Korrekturlesen, dem rechtzeitigen Erscheinen am 15. April in Kapfenberg und am 28. April in Wien steht daher auch nichts mehr im Wege. Die im Reibeisen vertretenen Autoren erhalten in den nächsten Tagen die Verständigung und Einladung zu den Präsentationen direkt vom Vorsitzenden Sepp Graßmugg.

Eine Bitte an alle Autoren, die auch für das Reibeisen Nr. 29 einsenden wollen: Haltet euch an die Vorgaben bezüglich des festgelegten Umfanges der Beiträge! Wir werden diesmal alles, was darüber hinausgeht, unbarmherzig zurücksenden und wenn dadurch die Einsendefrist überschritten wird, hat der Autor eben Pech gehabt. Wir nehmen beispielsweise nicht mehr als 10 Gedichte eines Autors (einer Autorin) an! Wir werden auch keine Auswahl treffen oder das der Jury überlassen, derartige Einsendungen gehen wirklich zurück an den Einsender. In unserer Homepage sind die genauen Einsendevorgaben enthalten, bitte haltet Euch daran!

Doch nun zu den Nachlesen und Nachgelesenem.

Man kann es als Österreicher kaum glauben, aber die Zeugnisse mehren sich und daher ist es auch nicht mehr zu leugnen, höchstens von einigen, die damals dabei waren, zu verdrängen. Worum geht es?

Wieder einmal um die deutsch-deutsche Geschichte bis 1989 (und doch auch ein wenig noch darüber hinaus).

Zuerst sage ich Danke an Dr. Jörg Bilke in Coburg, der mich dankenswerter Weise mit wichtigen Informationen versorgte (und, hoffe ich, auch weiterhin versorgen wird). Für einen Bewohner der Insel der Seligen tun sich da Abgründe auf. Abgründe, die so unvorstellbar sind, so unglaublich, dass sie schon fast in die Kategorie der Absurden Literatur gehören müssten, oder wie der legendäre „Watschenmann“ – das Sonntagmorgenkabarett des Österr. Rundfunks vor vielen Jahren sagte: „Solchene Sachen lassen sich nicht erfinden, nicht einmal von unserem Etablissement:“

Ein Beispiel:

Anna Seghers mit bürgerlichem Namen Nelly Radvanyi (1900 – 1983), seit 1928 überzeugte Kommunistin wurde kurzzeitig von der Gestapo verhaftet und es gelang ihr die Flucht in die Schweiz und dann weiter nach Paris. Von dort konnte sie mit der Familie 1941 nach Mexiko auswandern (dort erschien auch 1942 ihr berühmtestes Buch „Das siebte Kreuz“), sie kehrte 1947 nach Deutschland zurück, wurde SED Mitglied und übersiedelte 1950 in die DDR. Zahlreiche Ehrungen der DDR folgten und nun wird es für mich abenteuerlich: Im Wikipedia wird verschämt darauf hingewiesen, dass sie bei diversen Maßregelungen von DDR Schriftstellern meist geschwiegen hatte, lediglich beim Ausschluss von Heiner Müller aus dem DDR-Schriftstellerverband stimmte sie dagegen. Was war aber tatsächlich los? Da gab es den Arbeiteraufstand im Juni 1953, den die Autorin später in einem Brief als „zwei, drei verrückte Tage“ abtat, die wie „eine Divergenz zu den Friedenshoffnungen der Menschheit stünden“ und sie übernahm die parteioffizielle Bezeichnung des „konterrevolutionären Putschversuches“, den Ungarnaufstand 1956 bezeichnete sie als „von Westagenten inszeniert“ und der Mauerbau „wir haben einen Krieg verhindert und werden ihn weiter verhindern.“ Sie hat sich aber auch immer wieder für Schriftstellerinnen und Schriftsteller eingesetzt, die in „Ungnade“ gefallen, inhaftiert oder verbannt waren. Wenn sie Menschen in der Not persönlich nicht helfen konnte, leitete sie die Angelegenheit an die höheren Stellen weiter und erreichte auch immer wieder Erleichterungen.

Obwohl sie sich immer und überall zu ihrem Staat, zur DDR und dessen Ideologie bekannte, wurde sie seit dem Ungarnaufstand von der Stasi überwacht. Und die Zuträger, Informanten waren nicht irgendwer sondern respektable Personen der DDR Kulturszene: Klaus Gysi, Leiter des DDR-Aufbauverlages und späterer DDR-Kulturminister, die Schriftstellerkollegen Hermann Kant und Günter Görlich, die Frau des Lyrikers Paul Wien (der selber für Erich Mielke arbeitete) und Gerhard Henninger der Sekretär des DDR-Schriftstellerverbandes!

Was für eine Welt!

Und nun noch in eine ganz andere Welt:

Und immer wieder Czernowitz!

In der ehemaligen k. u. k. Stadt der Bücher (Rose Ausländer) gab es ein Lyrikfestival: www.meridiancz.com- angelehnt an den Namen Meridian, den Paul Celan seiner Stadt einstmals gab.

Lyriker aus der Ukraine, Deutschland, Österreich und der Schweiz lasen aus ihren Werken und weihten am 3. September eine Wiener Straße ein.

Ins Leben gerufen von Igor Pomerantsev, der selber seinerzeit in Czernowitz zur Schule ging und studierte, auch seine ersten Werke dort schrieb, bevor er vom sowjetischen Geheimdienst 1978 zur Emigration „freigegeben“ wurde: Dieses Lyrikfestival sollte auch das verschüttete kulturelle und historische Vermächtnis der Stadt wieder beleben. Es ist ja doch so gewesen, dass alle die großen Dichter dieser Stadt in der Zeit des Sowjetregimes nicht vorhanden waren. Pomerantsev schreibt selbst, dass sie damals wohl Thomas Mann, Tolstoi und Dostojewski und auch Faukner lasen, aber von einem Paul Celan nichts hörten und zu Gesicht bekamen.

Schoppenhauer und Kafka waren in der SU verbotene Schriftsteller. Und alle postkommunistischen Länder leiden unter einem schwerwiegenden Problem: Ähnlich, wie in D und Ö nach 1945 gibt es eine Diskontinuität des historischen und literarischen Gedächtnisses, einen Bruch in der kollektiven Erinnerung. Überall versuchten die Machthaber die Vergangenheit auszuradieren.

Und diese Erinnerung wieder auszugraben, war ist das eigentliche Ziel des Festivals.

Anderseits haben auch die Mythen der Stadt um die literarische Vergangenheit, um Paul Celan, Rose Ausländer und die vielen anderen, diese Stadt zu einem Denkmal erstarren lassen und lähmten ihrer Weiterentwicklung. Zwar hatte die Stadt auch unter der SU weitergelebt, Czernowitz hat den Übergang von der deutschen Sprache zur ukrainischen, von der Herrschaft der Nazis zum Kommunismus überlebt und trotzdem nichts von ihrer Strahlkraft eingebüßt.

Diese Details entnahm ich einem Interview Igor Pomerantsevs mit den Salzburger Nachrichten.

Ja, etwas will ich nicht verschweigen: Ich habe auf eine meiner vergangenen Nachlesen ein „paar Watschen“ bezogen. Im Blog sind sie als Kommentar nachzulesen. Christine Teichmann hat sich über meine Pauschalverdächtigung und generelle Verniedlichung der Gutmenschen geärgert und meinte am 15. November 2010:

„Da muss ich doch ein Wörtchen für die Gutmenschen in die Waagschale werfen. Erstens ist es ein weiter Weg von einer humanistischen oder altruistischen Einstellung zu einer Ideologie, die ihre Kinder frisst. Genau genommen ist die prinzipielle Glaubensbotschaft des Gutmenschen ja diese, Toleranz zu üben im Sinne von: ich teile zwar deine Meinung nicht, würde aber mein Leben riskieren, um sicher zu stellen, dass du sie äußern darfst. Das reicht bekanntermaßen sogar bis zur Toleranz für die Untoleranten.
Zweitens sind mir die Gutmenschen beim A... lieber als die Realos oder wie immer man die „Gegenpartei“ nennen mag beim Gesicht. Schließlich sind sie die Letzten in unserer – sich spätestens seit Schwarz/Blau zum Rechten wendenden – Gesellschaft, die einen gesellschaftlichen Konsens für tragfähig halten, der nicht Menschenrechte mit Staatsbürgerrechten verwechselt. Also lieber gut als Blut(rein)oder sonst so ein Unsinn.“

Natürlich hat Christine Recht, wie immer wenn jemand Recht hat, gibt es auch einen der im Unrecht ist. Also habe ich versucht, mich zu rechtfertigen und mit Christine dann einen längeren Austausch unserer Gedanken per E-Mail gehabt.

Mir war es notwendig darauf hinzuweisen,  wieso ich gerade diese Gruppe von Menschen gar so sehr in die falsche Luftröhre bekam. Da ist einerseits einmal die mir wichtige Feststellung, dass nicht alles was nicht Links wäre automatisch als Rechts einzustufen sei. Dagegen habe ich persönlich was: Ich wehre mich jedenfalls dagegen, mit der braun-blauen Brut in einen Topf geworfen zu werden, nur deswegen, weil ich aus verschiedenen Gründen einfach nicht Links sein kann und daher als überzeugter und begeisterter liberal-konservativer Bürger auch eine dritte Variante der politischen Orientierung sucht. Das ist das Eine (und Grundsätzliche) dazu. Und dann gibt es ein weiteres Geschehen, dass mich von den genannten Gutmenschen entfernt hatte: Das waren die Demos an den Donnerstagen nach der Angelobung der Schwarz-Blauen Regierung in Österreich. Ich würde darum kämpfen und demonstrieren gehen, dass auch diese Demos weiterhin erlaubt sind, was ich jedoch in keiner Weise akzeptieren konnte, dass die ersten drei Tage von den Demonstranten ungehindert skandiert werden konnte: „Widerstand, Widerstand, Haider - Schüssel an die Wand!“ Das war mir zuviel, Aufforderung zu Lynchjustiz oder meinetwegen Standrecht für eine in einer demokratischen Wahl zustande gekommenen Mehrheitsregierung, das ist und war nicht nur degoutant, abstoßend, geschmacklos, sondern auch unverzeihlich. Um so mehr, als zwar diese Rufe nach dem dritten Tag aufhörten, aber es gab in der Folge von keinem der Organisatoren eine Entschuldigung oder zumindest eine Distanzierung.

Gut, lassen wir das, es geht ja hier bei diesen Nachlesen ja hauptsächlich um die Literatur und daher hänge ich noch etwas Literarisches an:

Im heurigen Jahr jährt es sich zum 50. Mal, dass Ivo Andric den Nobelpreis für Literatur erhielt. Aus diesem Anlass .gibt es in Kapfenberg eine Ausstellung, die Dank der Beziehungen unseres Helmut Türk von der „accademia europeista“ in Gorizia gestaltet wurde.

Und das ist für mich der Anlass, wieder einmal auf diesen großartigen Dichter hinzuweisen. Wie ich schon früher schrieb, es ist selbstverständlich reizvoll die Texte Peter Handkes über seine Besuche in Serbien und Bosnien zu lesen und zu versuchen, sich daraus ein Bild dieses zerrissenen Landes zu machen. Wer jedoch den Balkan verstehen will, seine Probleme, seine Menschen, die Kultur und die Entwicklung, der sollte Andric lesen.

Ja, ein Buch möchte ich noch, nein, muss ich, erwähnen. Von Arno Geiger liegt „Der alte König in seinem Exil“ vor. Was ist wichtig, was macht unser Leben lebenswert? Arno Geiger erzählt von seinem Vater, aber auch von sich selbst. Dem Einen kommt der Erinnerung abhanden, der Autor bekommt sie zurück. Und es entsteht ein Buch über den Vater, dem seine Orientierung sich langsam auflöst und gleichzeitig, wie der Sohn, der Autor zurückfindet und seinen Vater neu kennen lernt. Unglaublich, mit welcher Liebe Geiger hier sich mit der Demenz seines Vaters sich auseinander setzt und großartige Literatur vorlegt. Eine Leseabenteuer!

Ein weiteres Gedenken gab es noch in diesen Februartagen. Als Verehrer von Rilke kann ich nicht umhin, auf den 150. Geburtstag von Lou Andreas-Salomè hinzuweisen. „Was wir oft die Liebe zu einem Menschen nennen, ist nichts als seine Art, uns produktiv im höchsten Sinne zu machen,“ schrieb sie in ihrem Roman „Im Kampf um Gott.“ Und was hat sie bei ihren Verehrern, Liebhabern, Vertrauten alles an Produktivität angeregt! Allein mit dem um 14 Jahre jüngeren Rilke entwickelte sich eine Beziehung auch im künstlerischen Ausdrucksvermögen, die beide auch nach ihrer Trennung noch lange Jahre aneinander band. Eine Frau, die auch durch ihre Lebensweise, außerhalb ihrer Zeit lebte und der Nietzsche in einem Liebesbrief schrieb: „Liebe Lou, ..., werden Sie die, die Sie sind!“

Dann, liebe Freunde bleibt mir nur noch der Hinweis (in eigener Sache): Vom 17. – 20. März 2011 findet in Leipzig die Buchmesse statt. Mein Buch „Lautsprecher in den Bäumen“ (Verlag Kulturmaschinen, Berlin www.kulturmaschinen.com) wird dort auch präsentiert und ich werde auch zwei Lesungen in Leipzig halten. Da möchte ich natürlich meinen „Fanclub“ davon in Kenntnis setzen und bitte Euch um zahlreiches Erscheinen! „Unser“ Stand ist in der Halle 5 Stand A 219. Ich bin während der gesamten Messezeit in Leipzig und werde selbstverständlich auch am FDA Stand auftauchen und dort anwesend sein. Es würde mich freuen, wenn ich recht viele meiner Freunde in Leipzig treffen könnte!

Die genauen Lesetermine sind ab ca. 17. Feber auf der Homepage der Leipziger Buchmesse, bzw. auf „Leipzig liest“ zu finden. Aber selbstverständlich werde ich noch rechtzeitig alle meine Literaturfreunde in Deutschland kurz vor Messebeginn noch einmal persönlich einladen! 




12. 02. 2011 - Neuerscheinung

In wenigen Tagen erhältlich: "Lautsprecher in den Bäumen", ein Roman von Hans Bäck

 Andreas, ein westlicher Wirtschaftsexperte entzieht sich einer Beziehung und nimmt einen mehrmonatigen Auftrag im Russland der Jelzinära an. Ein Stahlwerk an der Westseite des Urals hat über das Ministerium in Moskau die Beiziehung eines Wirtschaftsexperten angefordert um für die künftige Positionierung in der Weltwirtschaft gewappnet zu sein.

Mit manchmal unkonventionellen Methoden geht Andreas an diese Aufgabe heran. Sein Stil entspricht nicht dem Klischee des Consultants, der alles über den Haufen wirft, die Menschen zu Tausenden hinauswirft, sein Honorar kassiert und verbrannte Erde zurücklässt.

Die Frauen bleiben auch im fernen Russland ein Thema: Jene aus der Heimat, jene vor Ort. Beziehungen gehen zu Ende. Andreas ist ein  Mensch, der für und mit Musik lebt. Sein Jugendtraum: Einen Wald voller Kastanienbäume, an jedem Ast ein Lautsprecher und es ertönt aus ihnen allen Mozart.

 

Weitere Infos unter KULTURMASCHINEN - Verlag, Berlin





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