13. 11. 2014 - Buchvorstellung

Claudia Tebel-Nagy präsentierte ihren neuen Roman "Ein Stern im Béarn"

Schauplatz der Lesung war das KUlturZentrum Kapfenberg. Geboren in Paderborn lebt und arbeitet die Autorin in Wien und im Burgenland. Nach mehreren erfolgreichen Sachbüchern erschien in der "Edition Ausblick" ihr erster Roman.

Mehr dazu unter "Lesetipps" von Hans Bäck.

           

 

        




07. 11. 2014 - FDA-Jahrestagung

Der 100. Geburtstag von Arno Schmidt, der 40. Geburtstag des FDA-Landesverbandes Bayern...

...das sind nur zwei der Gründe, die den bayerischen Landesverband des "Freien Deutschen Autorenverbandes" dazu animierten, zur Jahrestagung nach Ismaning bei München einzuladen.

                           

                                Das Tagungshotel                         Dr. Uwe Kullnick                   Prof. Dr. Inge Nagelschmidt

                                                                                (Vorsitzender LV Bayern)                  (FDA - Präsidentin)

 

Mit Hans Bäck, Ellen Balsewitsch-Oldach, Ruth Barg, Dirk Becker, Inge Beer und Sepp Graßmugg waren sechs FDA-Mitglieder anwesend, die auch Mitglied des "Europa-Literaturkreis-Kapfenberg" sind.

 

Lohnt es sich?

Lohnt es sich, wenn sich etwa fünfzig Autoren zwei Tage lang mit Arno Schmidt beschäftigen? Dazu eine Anreise auf sich nehmen, die durch wildgewordene streikende Eisenbahner  nach Möglichkeit verhindert werden sollte? Und allen anderem Unbill zum Trotz in Ismaning in einem Tagungshotel der Telekom auftauchten! Fragen wir daher:

Lohnte es sich?

Einige der Angemeldeten kamen überhaupt nicht, andere um Stunden zu spät. Aber es gab dann doch 2 Tage lang Arno Schmidt. Zettels Traum und anderes.

Versuche, Arno Schmidt zu retten? Oder zu glorifizieren? Oder auch nur ihm einen Platz zuzuweisen?

Ich nehme einmal an, das Letztere war die Absicht des Landesverbandes Bayern des FDA bei der diesjährigen Arbeitstagung. Immerhin, es galt des 100. Geburtstags von Arno Schmidt (A.S.) zu gedenken. Ein wenig frage ich mich schon, warum gerade den? Und nicht den Josef Roth zum Beispiel, der auch hundert geworden wäre. Oder einiger anderer Dichter, etwa einen Trakl möglicherweise. Auch einer, der die Sprache bis an die Ränder ausgelotet hatte. Oder, wenn es schon ein Deutscher sein musste, warum  nicht Enzensberger oder Kunert zu deren 85er?

Lassen wir das Ergründen von Veranstalterideen.

Es ging also um A. S. Es ging darum, dass viele der anwesenden Autoren eingestanden hatten, den Namen wohl gehört zu haben, aber nix von ihm gelesen. Gut, also, eine Hinführung zu dem Dichter(?) Schriftsteller (?), ein wenig herumprobieren an eigenen Texten und versuchen, denen ein wenig A. S. Touch zu geben. Lustig anzuhören, wie Autoren, die sich normalerweise mit Jahreszeitgedichten beschäftigen, nun in A. S. üben. Doch, doch es wurde was draus. Es ist ja nicht so, dass die Autoren im FDA nicht mit dem Werkstoff Sprache umgehen könnten. Ein wenig herummodeln und formen und schon kam man drauf, Hexerei ist das ja keine, was der da machte. Mit seinen 3000 Zetteln und seiner pseudophonetischen Schreibweise. Spaß hatten einige sogar daran.

Als österreichischer Teilnehmer hat man natürlich auch erheiternde Erlebnisse: Im Land des Alles Organisierten gibt es natürlich einen eigenen Verein der sich „Gesellschaft der Arno Schmidt Leser“ nennt. Das nenne ich perfektes Styling einer Literaturgeschichte. Die Leser Arno Schmidts sind organisiert mit Vorstand (oder Präsident), Vize, Kassier, Schriftführer, Schiedsgericht (nehme ich an), Kassenprüfer usw. Perfekt oder wie der Autor wahrscheinlich geschrieben hätte: „Bär:fekkkt“ Und wahrscheinlich (und hoffentlich) von der Öffentlichen Hand unterstützt, denn in so einer Gesellschaft braucht es akademisch ausgebildete Menschen, welche die Leser A. S. durch den Dschungel begleiten, neue Erkenntnisse erarbeiten, diese publizieren usw.

Schön, dass es das noch gibt im Zeitalter von Budgetkürzungen und Einsparungen.

Soweit einmal, das was war.

Nochmals, hat es sich gelohnt?

Ich frage ganz bescheiden nach: War es notwendig A. S. soviel Aufmerksamkeit zuzuwenden? Angesichts vieler anderer Dichter von denen Jubiläumstage anstanden? Er war doch bei Gott nicht der Erste, der mit Sprachzertrümmerung von sich reden machte, auch nicht der Einzige. Auch nicht der Aktuellste und Nachhaltigste, er war sicher derjenige, der es schaffte, dass über ihn am meisten geredet wird.

Sagen wir so: Arno Schmidt ist in aller Germanistenmunde, aber kein Leser kennt ihn. Und dabei wird es wohl auch die nächsten 100 Jahre noch bleiben. Ich kann mir nicht vorstellen, A. S. als Schriftsteller auf meinem Nachttisch liegen zu haben und voll Spannung darauf zu warten, endlich weiter zu lesen. Wie sagte ein bei der Tagung anwesender Autor so schön: Als in der ehemaligen DDR sozialisierter Dichter und evang. Pfarrer ging es ihm immer um möglichste Klarheit in seinem Wort. Als auch autoritätsgehorsam erzogen, fürchte er sich aber davor, dass Arno Schmidt nun das absolute Vorbild der Schreibenden werden möge.

Lassen wir die Kirchen in den Dörfern. A. S. kann ein Abenteuer sein, auch für einen Autor im 21. Jahrhundert, aber um Himmelswillen sollen nach dieser Tagung keine Epigonen vermehrt auftreten. Nachahmer mit unvollkommenen Mitteln gibt es genug, aber experimentieren mit der Sprache, das sollen viel mehr Autoren als bisher – und das gilt ganz besonders für die Mitglieder des FDA (und nicht nur in Bayern).

 

Hans Bäck

FDA-Landesverband Schleswig-Holstein Hamburg

Mitglied des PEN-Trieste

sowie des Europa-Literaturkreises Kapfenberg,

des Österr. Schriftstellerverbandes usw.

 

Bilder vom FDA-Treffen gibt es in der "Fotogalerie".




28. 10. 2014 - Literaturpreis

"Annenstraße-Weibsbilder-Preis 2014"  für Andrea WOLFMAYR

Es geht nicht, nicht stolz zu sein, wenn von drei Nominierten für den 1. Preis eines Literaturwettbewerbes zwei (die Grazerin Christine Teichmann und Andrea Wolfmayr aus Gleisdorf) zu unseren Vereinsmitgliedern zählen!

Andrea Wolfmayr wurde schließlich zur Siegerin des Preises gekürt.

Herzliche Gratulation zu diesem schönen Erfolg!

 

                                            Christine Teichmann                                      Andrea Wolfmayr

 

                  

                 Bibiana Stift                                             Christine Teichmann                           Andrea Wolfmayr

 

       

             In der Galerie Blaues Atelier                                                 Sepp Graßmugg mit den erfolgreichen Autorinnen          




27. 10. 2014 - Literaturpreis

"Ernst-und-Rosa-von-Dombrowski-Stiftungspreis" für Anna ALDRIAN

 
Nach Karl Mittlinger (1996) ist Anna Aldrian bereits das zweite Mitglied des "Europa-Literaturkreis Kapfenberg", dessen Arbeit durch die Auszeichnung mit diesem renomierten Preis offizielle Anerkennung findet.
 
 

Wir gratulieren "unserer Anna" zum Ernst und Rosa von Dombrowski Preis, der ihr am 14.11.2014 im Festsaal des Steiermarkhofes in Graz überreicht wird!

Gleichzeitig wünschen wir ihr viel Erfolg mit ihren topaktuellen Neuerscheinungen!

(s. unter "Publikationen")
 
 
Zum Preis:
Seit 1988 wird der Ernst und Rosa von Dombrowski-Stiftungspreis an bildende Künstler, Schriftsteller und Komponisten vergeben.
Diese müssen nach Abstammung, Wohnort, Ort des Schaffens sowie nach der Art ihres Schaffens und künstlerischem Werdegang als Steirer anzusprechen sein.
Durch den Preis soll das Schaffen eines bildenden Künstlers, Schriftstellers oder Komponisten gewürdigt werden, der in dem allgemeinen Streben nach dem Neuen und Überraschenden in der Zeit keine entsprechende Beachtung findet, der in Ehrfurcht vor dem Vergangenen und im Glauben an die Zukunft schafft, seinem eigenen Wesen vertraut, ohne sich um die Mode des Tages zu kümmern; in dessen Werk weder die Nachahmung des Alten, noch das Streben nach dem Noch-nie-dagewesenenen bestimmend ist.
 
Zur Autorin:
Anna Aldrian, Jahrgang 1945, in der Steiermark (Österreich) aufgewachsen, studierte Philosophie, Psychologie und Geschichte in Graz. Kurze Lehrtätigkeit an Schulen, danach über 30 Jahre Sozialarbeit in Südamerika (Ecuador, Honduras, Bolivien, Paraguay, Argentinien, Uruguay). Lebt derzeit mit ihrer multikulturellen Familie auf einem kleinen Bauernhof mit Weingarten in der Südsteiermark. Schreibt Erzählungen und Kurzkrimis, die geografisch in der Steiermark und in Südamerika angesiedelt sind und thematisch literarische, musikalische und kulinarische Schwerpunkte haben. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und im Österreichischen Rundfunk. 

 




19. 09. 2014 - Lipdub in Kapfenberg

Mehr als 6.000 Menschen beteiligten sich beim Lipdub in Kapfenberg - auch wir!

Zu sehen unter: www.youtube.com/opus

 

      Sepp Graßmugg                                   Ruth Barg                   Klaus Vorhauer         Anita Bajec        Richard Mösslinger

 

        

                           beim "Rollenstudium"                                                            das OPUS - Abschlusskonzert

 





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