26. 07. 2014 - Poetry Slam

Christine Teichmann ist erfolgreich in der Slam-Szene unterwegs

Hier ein Bericht aus der Mürztal-Beilage der Kleinen Zeitung

 




24. 07. 2014 - LiteraturBiennale

Vorabinfo zur 3. Internationalen LiteraturBiennale in Kapfenberg

in der Enns- und Mürztalausgabe der Kronen Zeitung vom 24.07.2014




07. 07. 2014 - Bachmannpreis 2014

Eine Nachbetrachtung von Hans Bäck

Das wars dann wieder einmal!

Die 38. Tage der deutschsprachigen Literatur sind vorüber, der Bachmannpreis vergeben. Wie sagte heute Mittag jemand beim Verlassen des ORF-Studios in Klagenfurt? ‚Es ist wie beim Wein, es gibt gute und weniger gute Jahrgänge, diesmal was es einer der weniger guten!’

Nun, auch das hatten wir alles in der Vergangenheit auch schon. Wir wunderten uns oft, welche Texte mit der noch immer beachtlichen Preissumme ausgezeichnet wurden.

Tex Rubinowitz erhielt den Preis, was insoferne verwundert, dass in der klinisch humorlosen Jury so ein Text zum Zuge kam. Ganz so klar ging es sowieso nicht ab, es brauchte vier Wahlgänge bis Rubinowitz feststand. Aber freuen wir uns darüber, dass es ein humorvoller Text diesmal geschafft hat! Und es gab sie auch diesmal wieder, die Texte, die auf den Bewerb hingeschrieben wurden und durchfielen! Viele der Beiträge sind Auszüge aus Romanen, die kurz vor der Fertigstellung stehen, das heißt von den Verlagslektoraten schon geglättet und gebügelt sind. Der Bewerb wird meines Erachtens immer mehr zu einer Veranstaltung der Verlage, um eine Vermarktungsbühne für ihre geplanten Neuerscheinungen zu haben. Aber auch das gehört zum „Betrieb“ dazu.

Einen Seitenhieb muss ich aber noch anbringen: die hoch gelobte „heimliche Literaturhauptstadt“ Graz war gleich mit drei Autoren in Klagenfurt, und es schaffte niemand auch nur auf die Shortlist!

Was zeigte sich sonst? Namen von Autoren, die im Betrieb verankert sind, natürlich die haben einen Startvorteil, aber Garantie ist damit auch keine verbunden – siehe gerade die Grazer Autorinnen und Autoren!

Aber das Gegenteil, der total Unbekannte, der Newcomer, das im wahrsten Sinne unbeschriebene Blatt, hat auch keine Chance (siehe Tobias Sommer)

Sehr wohl jedoch Autoren, die, um das Wort von Maja Haderlap zu verwenden – eingespracht sind, nach der Russin 2012, der Autorin aus der Ukraine, kam diesmal mit Senthuran Varatharjah ein aus Sri Lanka gebürtiger Tamile zu Preisehren (3sat Preis). Das ist insoferne wichtig und gut, als es auch bei uns im ELKK Gespräche darüber gab, für das Reibeisen heimische Autoren zu forcieren. Und es ist doch interessant zu bemerken, dass die deutsche Sprache als Literatursprache eine gewisse Anziehungskraft hat.

 

Zusammenfassend, für alle, die nicht im Detail die Zeitungsmeldungen verfolgt haben:

13 Autoren stellten sich der Jury, 7 kamen auf die Shortlist: Michael Fehr (CH), Katharina Gericke (D), Anna-Kathrin Heier (D), Gertraud Klemm (A), Roman Marchel (A), Tex Rubinowitz (A), Senethuran Varatharajah (D).

 

Den Bachmannpreis € 25 000 gestiftet von der Stadt Klagenfurt – Tex Rubiowitz,

Kelag Preis € 10 000 : Michael Fehr

3 SAT Preis € 7 500 : Senethuran Varatharajah

Mr. Heyn’s Ernst Willner Preis  € 5 000 gestiftet von der Buchhandlung Heyn: Katharina Gericke

Publikumspreis € 7 000, gestiftet von der BKS-Bank: Gertraud Klemm

 

Einen herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern und vielleicht gelingt es uns wieder einmal den oder einen Preisträger nach Kapfenberg zu bringen. Da die KELAG an unseren Stadtwerken nicht unwesentlich beteiligt ist, wäre das doch eine Möglichkeit zumindest den KELAG - Preisträger einzuladen!

 

Abschließend noch etwas: Die Rede von Maja Haderlapp zur Literatur „Im Licht der Sprache“ ist auf der Homepage des Bachmannpreises www.bachmannpreis.eu nachzulesen und steht als pdf Datei zum kostenlosen Download zur Verfügung. Ebenso die Texte aller Teilnehmer! Macht Gebrauch davon, vor allem die Rede von Haderlap lohnt es!

 




11. 06. 2014 - Ein Fest für den Rundfunk

Ein Aufruf der IG Autorinnen Autoren - dem wir uns gerne anschließen

E i n l a d u n g

Wir feiern gemeinsam ein Fest: FEST FÜR DEN RUNDFUNK

WIR BITTEN UM ZAHLREICHEN BESUCH
14. 6. 2014, 16.00 Uhr – 22.00 Uhr, Karlsplatz

Das verkaufte Funkhaus. Der ORF will das Funkhaus verkaufen, wir haben nicht vor, das als unabänderlich hinzunehmen. Wir – Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Publizistik, Freundinnen und Freunde der im Funkhaus untergebrachten ORF-Sender, Akteurinnen und Akteure des Qualitätsjournalismus und der Kulturprogramme im ORF – halten dieses Vorhaben für falsch. Unsere Forderungen: Wir verlangen den sofortigen Stopp aller Maßnahmen, die zum Verkauf des Funkhauses führen können und fordern die Neubehandlung dieses Beschlusses im ORF-Stiftungsrat unter Anhörung von Vertreter/inne/n aus unserem Bereich.

Die Verantwortlichen im ORF haben einen Beschluss gefasst, der ausschließlich auf Rationalisierungsmaßnahmen ohne Ansehen des eigenständigen Stellenwerts des Hörfunks und seines zentral gelegenen Standortes basiert. Das heute im Kulturbezirk Karlsplatz zwischen zahlreichen weiteren zentral gelegenen und nahen großen Einrichtungen (Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, Theater Akzent, Belvedere, Schwarzenbergplatz, Kasino, Konzerthaus, Akademietheater, Ronacher, Theater an der Wien, Wiener Festwochen, Hauptbahnhof) gelegene Funkhaus würde aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwinden und in seiner neuen Randlage am Küniglberg in seiner Einbettung in das umgebaute ORF-Zentrum nicht wieder auftauchen.

Wir haben eine jahrzehntelange Tradition der Zusammenarbeit. Der ORF profitiert in seinen Programmen ganz wesentlich davon, dass Künstlerinnen und Künstler und zahlreiche andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens im Gegensatz zu den für solche Leistungen zahlenden deutschen Sendern für den ORF kostenlos als Gesprächspartner/innen, Diskussionsteilnehmer/innen, Auskunftspersonen u.v.a.m. zur Verfügung stehen, wir stellen diese Zusammenarbeit und diese Leistungen in den Dienst einer gemeinsamen Sache: Das Funkhaus muss bleiben.

Wir feiern gemeinsam ein Fest: "Fest für den Rundfunk". Ein Fest für das Funkhaus. Ein Fest für die Radiomacherinnen und Radiomacher. Ein Fest für das Radioprogramm und alle Mitwirkenden am Programm. Ein Fest für das Radiopublikum. Wir sind der festen Überzeugung: Das Funkhaus ist ein unverzichtbarer Bestandteil eines funktionierenden öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Mit zahlreichen Auftritten von namhaften Unterstützer/inne/n: 5/8erl in Ehr'n, Das Adamas Quartett, Christoph & Lollo, Clara Luzia, Eloui, Jazzwerkstatt Wien, Marlene Streeruwitz, Natasa Mirkovic & Matthias Loibner, Skero & die Müßiggang, Tschuschenkapelle, Violetta Parisini, Wiener Posaunenquartett, Willi Resetarits, Wolfgang Schlögl, Yasmo MC u.v.a.m., Moderation: u.a.Alexander Goebel und Andrea Eckert.

Das Fest findet am 14. Juni 2014 zwischen 16.00 und 22.00 Uhr am Karlsplatz statt. Wir wollen ein unübersehbares Zeichen für Qualität im öffentlich-rechtlichen Rundfunk setzen. Zentrales Symbol dafür ist das Funkhaus.

Unsere 5 Mindestforderungen/Mindestanforderungen sind:

Das Radio muss im Funkhaus bleiben.
Radiokulturhaus und Radio-Symphonieorchester funktionieren nicht ohne Radios.
Eigenprofilierung der Sender statt Einheitsbrei.
Innovation statt Imitation.
Den Standort Funkhaus ausbauen statt abbauen.

Veranstalter des Festes ist die karlsplatz.org, die Anrainer-Institutionen des Karlsplatzes, darunter Kunsthalle, Künstlerhaus, Wien Museum, Jeunesse, Musikverein, Akademie der bildenden Künste Wien, Secession. Zahlreiche Einzelpersonen und Organisationen unterstützen das Fest, persönlicher Ansprechpartner für die Veranstaltung ist: Gerhard Ruiss, IG Autorinnen Autoren, gr@literaturhaus.at, 0043 1 526 20 44-13.

Zum Fest gibt es eine Website mit dem Manifest zu unseren Anliegen, inklusive eine Unterstützer/innen-Liste. Durch Eintragung auf dieser Liste kann man helfen, das Funkhaus als Radio-Standort zu erhalten.

http://fest-fuer-den-rundfunk.at

Wenn wir wollen, dass Ö1, FM 4 und Radio Wien in Zukunft räumlich, örtlich und als Sender wiedererkennbar aufzufinden sein sollen, ist es jetzt Zeit, es zu zeigen.

Wir bitten um zahlreiche Teilnahme am Fest und als Unterstützerin und Unterstützer der Initiative.

Organisationskomitee Fest für den Rundfunk
p.A. Gerhard Ruiss
Wien, 10.6.2014

 




28. 04. 2014 - Auszeichnung

  

Helmut Türk erhält am 12. Mai 2014 in Graz das

Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark.

 

Wir gratulieren ihm zu dieser Auszeichnung!

 





Einträge 36 bis 40 von insgesamt 90  |  Ältere Einträge ->
Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 [89 10 11 12 13 14 15 16 17 18