

Das KAPFENBERGER LESE – ABENTEUER 2011/12
(Kurzfassung) © Helmut Türk
Ein Lesewettbewerb der Kapfenberger Pflichtschulen mit den Partnern Stadtbücherei Kapfenberg und dem Europa-Literaturkreis Kapfenberg.
Dieser Wettbewerb läuft für das Schuljahr 2011/12. Er beginnt im Oktober 2011 und endet im Juni 2012.
Der Sinn dieses Wettbewerbes ist das Lesen mit einer Kontinuität zu verbinden und zu verbessern. SchülerInnen, die an diesem Wettbewerb teilnehmen werden mit einem KLA –Zertifikat ausgezeichnet .
Hilfestellung bei der Auswahl der Bücher, Beratung leisten „Lesepaten“ kurz „LPs“ d.s. Lehrkräfte in den Schulen, Bibliothekare und ehrenamtliche Personen (z.B. Lehrkräfte i.R. oder Mitarbeiter des Kapfenberger Ehrenamtsprojektes „Respect“).
Die Anmeldung zur Teilnahme erfolgt in den Schulen.
Für die Teilnahme an diesem Wettbewerb ist auch die Zustimmung eines Elternteiles erforderlich.
Die SchülerInnen werden nach Anforderungsstufen eingeteilt, die von den jeweiligen Unterrichtsstufen abgeleitet werden. Die Einteilung nehmen die LPs vor. Sie beraten auch die SchülerInnen über die für sie am besten geeigneten Bücher, betreuen sie und entscheiden über die Vergabe der Zertifikatspunkte (jedes vollständig gelesene und auch „verstandene“ Buch bekommt einen Punkt ).
Bewertung: Für die erste Bewertungsstufe (2. und 3. Volksschulklassen) wird je Schule individuell ein Bewertungsziel festgelegt. Für die zweite und dritte Bewertungsstufe (3. und 4. Volksschulklassen), Bewertungsstufe (1. und 2.Hauptschulklassen)ebenso.
Zur Bewertung zugelassen werden neben den Büchern in den Schulbibliotheken, den öffentlichen Bibliotheken auch eigene Bücher (max. 3), wenn sie den LPs vor dem Lesen (Prüfung der Eignung) gezeigt werden.
Über das Verständnis der gelesenen Bücher erfolgt eine mündliche Abfrage durch die LPs (1.und 2. Bewertungsstufe) und ein kurzer, schriftlicher Bericht zusätzlich für die 3. Bewertungsstufe. Die LPs entscheiden dann über die Zuerkennung des Zertifikatspunktes.
Alle an dem Wettbewerb teilnehmenden SchülerInnen müssen eine Leseliste führen, welches auch bei den betreuenden LPs aufliegt. Diese Leseliste ist für die Erteilung des Zertifikates die maßgebliche Grundlage.
Die für den Wettbewerb vorgesehen Bücher müssen unbedingt gekennzeichnet werden (z.B. KLA 1/1-20, KLA 2/1-25, KLA 3/1-30). In jeder Schule bzw. Bücherei sollen Listen über die Bücher aufliegen und den Teilnehmern übergeben werden. (Ausgenommen die „Eigentumsbücher“.)
Wie kann man SchülerInnen ermutigen, am Kapfenberger Lese-Abenteuer teilzunehmen?
Es können geeignete Bücher im Unterricht vorgestellt werden bzw. auszugsweise in den Unterricht „eingebaut“ werden (Hauptschulen).
Sogenannte „Leseratten“ können andere zum Lesen animieren.
Widerwillige Leser mit einer Liste von „coolen Büchern“ ködern.
Lesefaule mit bebilderten Büchern bzw. „dünnen Büchern“ zum Lesen einladen.
Spezielle Bücher mit Humor, über Sport oder spannende Abenteuer vorstellen und zum „Schnuppern“ anbieten.
Wie kann man den Enthusiasmus für das Lesen aufrecht erhalten?
Schon für 3, 6 oder 10 gelesene Bücher „kleine Belohnungen“ ansetzen.
Listen über jene Schüler aushängen (mit Bild), die schon viel gelesen haben.
Autoren zu Lesungen einladen (dazu auch die Eltern der Schüler!)
Schülern mit Migrationshintergrundeinfache deutsche Texte zum Lesen geben. Vor allem dafür sorgen, dass sie geeignete Bücher in ihrer Muttersprache zu lesen bekommen. Oder Hörbücher zur Gewöhnung an die Deutsche Sprache anbieten!
Helmut Türk, Europa-Literaturkreis Kapfenberg, E-Mail: h.tuerk@aon.at, Tel. 0676-3516839
Bücherbedarf:
2.VS-Klasse 3.VS-Klasse 4.VS-Klasse 1.HS-Klasse 2.HS-Klasse 3.HS-Klasse
7-8 Jahre 8-9 Jahre 9-10 Jahre 10-11 Jahre 11-12 Jahre 12-13 Jahre
10 Bücher 10 Bücher 10 Bücher 10 Bücher 10 Bücher 10 Bücher
++++++++30 Bücher je VS++++++++ ++++++30 Bücher je HS+++++++++
8 Volksschulen, 2 Hauptschulen, ergibt zusammen: 300 Bücher!!!
Diese sind ein Geschenk an die mitmachenden Schulen und werden von der Geschäftsleitung des ECE Kapfenberg zur Verfügung gestellt!
Die restlichen Bücher die gelesen werden sollen werden aus den Schulbibliotheken entliehen bzw. es können auch Bücher der Schüler (max. 3 Stück je Schüler) in die Wertung genommen werden.
Die für den Bewerb zugelassenen Bücher werden eigens gekennzeichnet und im inhaltlichen Kurztext im Internet gelistet (eigene Hompage-Links der Städtischen Bücherei, des Europa-Literaturkreises und der Schulen).
Jede(r) SchülerInnen, der (die) am Wettbewerb(mit Zustimmung der Eltern) teilnimmt, erhält ein Verzeichnis mit der Auflistung der gelesenen Bücher.
Dieses Formblatt (3-fach) erhält auch der „Lesepate“ und der Leiter der Schulbibliothek. Die Punkte für das Zertifikat vergibt der „Lesepate“ nach Abfrage der Schüler
Die Lesepaten sollen die zur Wertung zugelassenen Bücher selbst gelesen haben oder den Inhalt kennen.
Bericht vom 06.10.2011
300 Bücher für mehr Leselust
Das ece Kapfenberg schenkt den zehn Kapfenberger Schulen Bücher. Ziel ist es, die Freude am Lesen bei allen Schülern zu fördern.
Die Klagen sind bekannt: Die Kinder hocken nur noch vor dem Fernseher oder Computer, das „gute Buch“ ist ein Auslaufmodell, immer weniger Kinder geben „Lesen“ als Hobby an.
Im Frühjahr besprach die Kapfenberger Bürgermeisterin und studierte Deutschlehrerin Brigitte Schwarz dieses Problem mit Helmut Schlatzer, dem Chef der Stadtbücherei, und Helmut Türk vom Europa-Literaturkreis Kapfenberg. Türk hatte über seinen Sohn von einem Leseprojekt in Australien erfahren, bei dem Kinder durch einen Lesewettbewerb in großem Stil zum Lesen animiert werden konnten.
Grundzüge dieses Konzepts werden jetzt in Kapfenberg umgesetzt: In den acht Volks- und zwei Hauptschulen der Stadt liegen jeweils 30 Bücher auf, die von den Kindern ausgeborgt werden können. Ist ein Buch gelesen, kommt man damit in die Stadtbücherei, wo man es mit eigenen „Lesepaten“ bespricht. Für jedes Buch gibt’s einen Eintrag in der Leseliste, und am Ende werden die Kinder für ihren Fleiß belohnt – womit, steht allerdings noch nicht fest.
Gestern trafen sich alle zehn Schuldirektorinnen und -direktoren im ece Kapfenberg, wo ihnen von der Centerleiterin Marion Schegula jeweils eine schwere Kiste mit 30 Kinder- und Jugendbüchern übergeben wurde. Das ece lässt sich das immerhin 4000 Euro kosten. Laut Schegula hat man im Einkaufszentrum immer wieder ein offenes Ohr für derartige Anliegen, und sie betonte, wie wichtig das Lesen auch für den Erwerb von Sprachkompetenz sei.
Dies sagte auch Bürgermeisterin Schwarz, die betonte, dass die Schulen diese Aufgabe zwar sehr gut erfüllen, dass aber Unterstützung außerhalb der Schule sehr hilfreich sein könne.
FRANZ POTOTSCHNIG

Marion Schegula (l.) übergab die Bücher an Vertreter der Schulen – zur Freude von Bgm. Schwarz (2. v. l.) und Büchereichef Schlatzer (4. v. l.) Foto: POTOTSCHNIG
KOMMENTAR
Für Nichtleser
Wer nicht gut lesen kann, hat in vielen Bereichen des Lebens Probleme. Sitzt aber das Lesen, fallen auch viele andere Dinge wesentlich leichter. Lesen ist die Basis jeglicher Bildung, daher ist jedes Projekt zu begrüßen, das die Lesekompetenz fördert, ob innerhalb oder außerhalb der Schulen.
Auch das Projekt der Kapfenberger Pflichtschulen gemeinsam mit der Stadtbibliothek und dem Literaturkreis Kapfenberg, das gestern im ece gestartet wurde, könnte für viele Kinder ein Anstoß sein, zur Abwechslung ein Buch zur Hand zu nehmen und der Play Station eine Pause zu gönnen (S. 26).
Eine Gefahr ist aber nicht zu verachten: dass sich alle jene auf die neuen Bücher stürzen, die ohnehin schon gerne lesen. Und dass das Projekt an jenen vorbeiläuft, für die es eigentlich gedacht ist.
Es wird daher vor allem an den Lehrerinnen und Lehrern liegen, die Nichtleser behutsam, aber gezielt in die gewünschte Richtung zu lenken. Das machen sie auch jetzt schon, aber vielleicht geht es mit dem Reiz des Neuen ein wenig leichter.

Sie erreichen den Autor unter franz.pototschnig@kleinezeitung.at
Das Kapfenberger Leseabenteuer 2011 / 2012
Demnächst gehts los . . .
Die Grundidee: © Helmut Türk
Ein Lesewettbewerb der Kapfenberger Pflichtschulen mit den Partnern Stadtbücherei Kapfenberg und dem Europa-Literaturkreis Kapfenberg.
Dieser Wettbewerb läuft für das Schuljahr 2011/12. Er beginnt im September 2011 und endet im Juni 2012.
Der Sinn dieses Wettbewerbes ist das Lesen mit einer Kontinuität zu verbinden und zu verbessern. SchülerInnen, die an diesem Wettbewerb teilnehmen und die Bedingungen erfüllen, werden mit einem KLA –Zertifikat ausgezeichnet und in eine „Ehrenliste“ eingetragen.
Hilfestellung bei der Auswahl der Bücher, Beratung leisten „Lesepaten“ kurz „LPs“ d.s. Lehrkräfte in den Schulen, Bibliothekare und ehrenamtliche Personen (z.B. Lehrkräfte i.R. oder Mitarbeiter des Kapfenberger Ehrenamtsprojektes „Respect“).
Die Anmeldung zur Teilnahme erfolgt in den Schulen.
Für die Teilnahme an diesem Wettbewerb ist auch die Zustimmung eines Elternteiles erforderlich.
Die SchülerInnen werden nach Anforderungsstufen eingeteilt, die von den jeweiligen Unterrichtsstufen abgeleitet werden. Die Einteilung nehmen die LPs vor. Sie beraten auch die SchülerInnen über die für sie am besten geeigneten Bücher, betreuen sie und entscheiden über die Vergabe der Zertifikatspunkte (jedes vollständig gelesene und auch „verstandene“ Buch bekommt einen Punkt ).
Bewertung: Für die erste Bewertungsstufe (2. und 3. Volksschulklassen) sind als Bewertungsziel (Zertifikat) 10 gelesene Bücher je Schuljahr vorgesehen. Für die zweite Bewertungsstufe (3. und 4. Volksschulklassen) sind 20, für die dritte Bewertungsstufe (1.u.2.Hauptschulklassen) sind 30 gelesene Bücher das Optimum.
Zur Bewertung zugelassen werden neben den Büchern in den Schulbibliotheken, den öffentlichen Bibliotheken auch eigene Bücher (max. 3), wenn sie den LPs vor dem Lesen (Prüfung der Eignung) gezeigt werden.
Über das Verständnis der gelesenen Bücher erfolgt eine mündliche Abfrage durch die LPs (1.und 2. Bewertungsstufe) und ein kurzer, schriftlicher Bericht zusätzlich für die 3. Bewertungsstufe. Die LPs entscheiden dann über die Zuerkennung des Zertifikatspunktes.
Alle an den Wettbewerb teilnehmenden SchülerInnen müssen ein Leseprotokoll führen, welches auch bei den betreuenden LPs aufliegt. Dieses Leseprotokoll ist für die Erteilung des Zertifikates die maßgebliche Grundlage.
Die für den Wettbewerb vorgesehen Bücher müssen unbedingt gekennzeichnet werden (z. B. KLA 1/1-20, KLA 2/1-25, KLA 3/1-30). In jeder Schule bzw. Bücherei sollen Listen über die Bücher aufliegen und den Teilnehmern übergeben werden. (Ausgenommen die „Eigentumsbücher“).
Wie kann man SchülerInnen ermutigen, am Kapfenberger Lese-Abenteuer teilzunehmen?
Es können geeignete Bücher im Unterricht vorgestellt werden bzw. auszugsweise in den Unterricht „eingebaut“ werden (Hauptschulen).
Sogenannte „Leseratten“ können andere zum Lesen animieren.
Widerwillige Leser mit einer Liste von „coolen Büchern“ ködern.
Lesefaule mit bebilderten Büchern bzw. „dünnen Büchern“ zum Lesen einladen.
Spezielle Bücher mit Humor, über Sport oder spannende Abenteuer vorstellen und zum „Schnuppern“ anbieten.
Wie kann man den Enthusiasmus für das Lesen aufrecht erhalten?
Schon für 5, 10 oder 15 gelesene Bücher „kleine Belohnungen“ ansetzen.
Listen über jene Schüler aushängen (mit Bild), die schon viel gelesen haben.
Autoren zu Lesungen einladen (dazu auch die Eltern der Schüler!)
Schülern mit Migrationshintergrund einfache deutsche Texte zum Lesen geben. Vor allem dafür sorgen, dass sie geeignete Bücher in ihrer Muttersprache zu lesen bekommen. Oder Hörbücher zur Gewöhnung an die Deutsche Sprache anbieten!

Helmut Türk, Europa-Literaturkreis Kapfenberg
Mail: h.tuerk@aon.at Tel. +43 (0) 676 3516839
Bücherbedarf:
2.VS-Klasse 3.VS-Klasse 4.VS-Klasse 1.HS-Klasse 2.HS-Klasse 3.HS-Klasse
7-8 Jahre 8-9 Jahre 9-10 Jahre 10-11 Jahre 11-12 Jahre 12-13 Jahre
10 Bücher 10 Bücher 10 Bücher 10 Bücher 10 Bücher 10 Bücher
++++++++30 Bücher je VS++++++++ ++++++30 Bücher je HS+++++++++
8 Volksschulen 2 Hauptschulen ergibt zusammen 300 Bücher!!
(Diese sind als Geschenk an die mitmachenden Schulen gedacht und sollen durch Sponsoren bereitgestellt bzw. gekauft werden!)
Die restlichen Bücher die gelesen werden sollen werden aus den Schulbibliotheken entliehen bzw. es können auch Bücher der Schüler (max. 3 Stück je Schüler) in die Wertung genommen werden.
Die Wertung für das Zertifikat erfordern
mindestens 10 gelesene Bücher pro Schuljahr für 2.u.3. VS-Klassen
20 gelesene Bücher pro Schuljahr für 3.u.4. VS-Klassen
30 gelesene Bücher pro Schuljahr für 1.2.u.3. HS-Klassen
Die für den Bewerb zugelassenen Bücher werden eigens gekennzeichnet und im inhaltlichen Kurztext im Internet gelistet (eigene Hompage-Links der Städtischen Bücherei, des Europa-Literaturkreises und der Schulen).
Jede(r) SchülerInnen, der (die) am Wettbewerb(mit Zustimmung der Eltern) teilnimmt, erhält ein Verzeichnis mit der Auflistung der gelesenen Bücher.
Dieses Formblatt (3-fach) erhält auch der „Lesepate“ und der Leiter der Schulbibliothek. Die Punkte für das Zertifikat vergibt der „Lesepate“ nsch Abfrage der Schüler
Die Lesepaten sollen die zur Wertung zugelassenen Bücher selbst gelesen haben oder den Inhalt kennen.
