Liebe Buchstabenfreunde!

Mein neustes Buch, eine Kurzgeschichtensammlung, ist soeben erschienen.

Zur Buchvorstellung “Beziehungsmuster Retsumsgnuheizeb“ in A-8641 St. Marein im Mürztal, Hauptstraße 76, möchte ich dich sehr herzlich einladen!

Herzlichst

Steffi

 


 

Liebe Buchstabenfreunde!

„Damit es nicht verlorengeht“ ist wieder einmal die Devise meines neuesten Buches. In Form eines Märchens und mit Briefen an Tante Erna und an meine Großmutter entstand ein Erinnerungsbuch. Für die Biografie meiner Großmutter, die ich leider nicht persönlich kennenlernen durfte, habe ich in Ilz fleißig recherchiert. Viele eigene Geschichten aus der Vergangenheit fließen ebenfalls in dieses Buch, da ich in meiner Kindheit und Jugend sehr viel Zeit am Bauernhof in der Oststeiermark verbrachte.

 

Ein kleiner Ausschnitt aus dem Buch:

 

Der eigene Himmel

Es waren einmal fünf Mädchen. Sie hießen Maria,

Angela, Agnes, Anna und Franziska. Und sie lebten

in einem Haus am Ende der Welt. Sie waren

glücklich und zufrieden und wollten sich voll

Spannung auf die Technisierung mit all den interessanten

Dingen, die da auf sie zukommen würden,

einlassen.

Das 20. Jahrhundert war gleichzeitig mit ihrer

Pubertät über sie hereingebrochen.

Hereinbrechen? Bricht ein Jahrhundert über einen

herein? Und das Schmetterlingsgefühl des ersten

Verliebtseins?

Der Vierkanthof in Gschmaier

 

Und es war dieserorts das Ende der Welt. Und ist

es auch bis heute noch geblieben.

Ich erzähle nicht von einem Potemkinschen Dorf,

von einem vorgetäuschten, das es gar nicht gibt.

Auch nicht von einem Böhmischen Dorf.

Gschmaier hieß der Ort, an welchem sie geboren

worden waren. An welchem sie noch immer lebten.

Auch die Buben trugen Kleidchen

 

Liebe Tante Erna!

Weil es draußen so unfreundlich ist und weil du

gemeint hast, dass du meine Briefe magst, finde

ich mich wie immer vor meinem Notebook ein,

um diesem meine Gedanken anzuvertrauen. Und

um ein paar Zeilen an dich zu verfassen.

Gestern beim Nachhausefahren habe ich mir gedacht,

dass es doch wahrlich ein Geschenk

für uns ist, dass wir den kleinen Matthias

haben, der uns mit solch einer kindlichen Treffsicherheit

darüber Auskunft geben kann, wo sich der Himmel befindet.

Matthias ist, als sein Opa von der Bestattung abgeholt wurde,

dem Leichenwagen hinterhergerannt. Bis dieser links blinkte.

Den Hof verließ. Auf die Bundesstraße bog.

Als er zurückkehrte, berichtete er völlig atemlos.

Er sei so froh, dass er es nun wüsste: Um zum

Himmel zu gelangen, muss man links abbiegen.

Diese Erkenntnis hilft uns Erwachsenen enorm,

sollten in unserer Gefühlswelt wieder einmal

Orientierungsschwierigkeiten herrschen und

sollten wir Mühe haben, den Weg zum Himmel

nicht ausfindig machen zu können – nur links halten ...

 


 

Liebe Buchstabenfreunde!

Ich schicke euch sowohl einen kleinen Auszug aus dem Internet als auch die Cover meiner eigenen Bücher zum Thema:

“Damit es nicht verloren geht”

 

 

Ein gemeinsames Projekt von: „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien

 

• Lesefreudige, die sich individuell mit den Erinnerungen und Erfahrungen anderer Menschen auseinandersetzen möchten;

• alltagsgeschichtlich oder kulturwissenschaftlich Interessierte, die aus Lebenserzählungen mehr über historisch-gesellschaftliche Entwicklungen erfahren wollen.

Sie alle finden auf www.MenschenSchreibenGeschichte.at in mehreren Rubriken unterschiedliche Angebote und Anregungen zum persönlichen wie auch kollektiven Erinnern – im Besonderen natürlich zum Mitmachen bei ebendiesem Projekt.

Für die „Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen“ als Projekt(mit)betreiberin ist www.MenschenSchreibenGeschichte.at ein neues „Schaufenster“, durch das exemplarische Einblicke in die Bestände der eigenen Text- und Fotosammlung an der Universität Wien gegeben und Produkte der laufenden Arbeit sichtbar dokumentiert werden können. Zugleich soll sie zur sinnvollen Nutzung der autobiographischen Materialien und zum vielseitigen Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet des Auto/Biographischen ermuntern.

Wir wünschen ein angeregtes Blättern im „interaktiven Erinnerungsalbum“ und freuen uns über jede kritische Anteilnahme an unserem Projekt ebenso wie über aktive Beteiligung – am besten direkt auf der Kontaktseite von www.MenschenSchreibenGeschichte.at oder unter: Lebensgeschichten@univie.ac.at

 

Viel Freude beim Lesen oder Mitmachen!

Lieben Gruß

Steffi

 


 

Liebe Buchstabenfreunde!

 

Das neue Geburtstagsbuch “Wir vom Jahrgang 1973” ist da!

Gemeinsam mit meiner Tochter Barbara, welche im Jahr 1973 zur Welt gekommen ist, erinnern wir uns an die 70er und 80er Jahre.

Über alte Fotoalben gebeugt, tauchen wir ab in ein gemeinsames Gestern.

„Weißt du noch?“, sage ich zu ihr. Sie schmunzelt.

„Kannst du dich daran noch erinnern?“, meint sie. Ich lache.

So, als wäre alles erst gestern geschehen, so nahe liegen die Geschichten von einst vor uns.

Große Freude kommt dabei auf, wenn wir uns an die Raupe Nimmersatt ( „The very hungry Caterpillar“, von US-Kinderbuchautor Eric Carle verfasst ), an Max und Moritz von Wilhelm Busch, auch an die Sendung mit der Maus, in späteren Jahren an Dallas und die Schwarzwaldklinik erinnern; auch an die alljährlich wiederkehrenden Feiern wie Nikolaus, Advent, Weihnachten, Ostern, Fronleichnam, sowie sämtliche Geburtstage ...

Es ist nun schon das zweite Buch aus dieser Österreich-Serie, welches ich schreiben durfte. Auch wenn viel Mühe hinter solch einem Projekt steckt, so hat es mir viel Spaß bereitet. Und ich finde es schön, dass diese Exemplare in allen größeren Buchhandlungen aufgelegt sind.

Vielleicht mögt ihr einmal darin blättern?

 

 

Grüße aus Kindberg

von

Steffi und Barbara

 

 


Liebe Buchstabenfreunde! 

Am Mittwoch, 23. Mai 2012, findet um 18.00 Uhr die Buchpräsentation "Arbeit ist das halbe Leben..." statt.
Wo: AK Bibliothek Wien für Sozialwissenschaften, Prinz-Eugen-Straße 20-22, A-1040 Wien.

Ich bin eine der 20 AutorInnen und würde mich über einen Besuch freuen.

Herzlichen Gruß
und bis bald!

Stefanie Roßmanith

 


 

Ich werde dort auch unter den Vortagenden sein, das heißt: Wer grad in der Gegend ist, kann da vorbeischauen!

Liebe Grüße

Steffi

 


Liebe Buchstabenfreunde!

Am Donnerstag, dem 20.10.2011, findet in der Bibliothek von Kindberg, welche sich in der Hauptschule im 1.Stock befindet, eine Lesung unter dem Motto: ÖSTERREICH LIEST statt. Ich werde - Beginn 19:00 - KUNTERBUNTES  aus meinen Werken zum Besten geben und würde mich über euer Kommen freuen.

Am Freitag, dem 25.11.2011, werde ich um 18:00 mein Weihnachtsbuch - Geschichten der anderen Art und Muttis Kekserezepte - im natURsprung Genussladen in Kindberg, Hauptstraße 71, vorstellen. Falls ihr mit dabei sein wollt, seid ihr sehr herzlich willkommen!

Eure Stefanie Eveline Roßmanith

office@natursprung.at

 

 


 

Liebe Buchstabenfreunde!

Sehr herzlich möchte ich jene von euch einladen, die Lust und Laune verspüren, an meiner Vernissage teilzunehmen.

Freue mich sehr, wenn ihr kommt!

Herzlichen Gruß

eure

Stefanie Eveline Roßmanith 

 


 

Liebe Buchstaben-Freunde!

Ein kleiner Kurzbericht aus meiner Notebook-Welt:

Das Jahrgangsbuch - Kindheit und Jugend in Österreich - „Wir vom Jahrgang 1951“ hat sich aus seiner virtuellen Gefangenschaft befreit und liegt bereits in allen größeren Buchhandlungen auf und erwartet dort seine Käufer.

Derzeit schreibe ich gemeinsam mit meiner Tochter in derselben Serie: „Wir vom Jahrgang 1973“.

Mein Weihnachtsbuch „Das Weihnachtszeitheute“ - etwas andere Geschichten um die Weihnachtszeit und Muttis Kekse-Rezepte - befindet sich bereits in seiner Endphase. Mit meinem Roman „YellowRisk“ bin ich gerade in riskant-gelber Auseinandersetzung. Dazu ein kleiner Auszug:

On your own risk. Nicht nur hier in Slunj. Wo sie die erste Rast halten in „ihrem“ Restaurant. Auf Pfählen gebaut. Zwischen schmalen Wegstreifen, steilen Stufen, laut tosenden Wasserfällen. Wo man mit Blicken sich leichter auszutauschen vermag. Sie sich im Blaugrau seiner Augen zu orientieren versucht. Sich letztendlich darin verliert. War sie in ihren Gefühlen tiefer gegangen? Als sonst.

An einem geräuschintensiveren Ort?

Mit Blicken redend. Besser, als wenn sie sagt, du hast schon wieder das ausgewaschene Hemd angezogen. Das dir noch dazu um deinen Bauch herum spannt. Unmöglich aussieht. Weil wir beide halt doch ein bisschen zugelegt haben. Im Laufe der Jahre.

Sie, der krasse Gegensatz zu ihm, in ihrem neuen Kleid, bodenlang, gelber Mohn, neuestes Fotodesign, sündteuer – der Haute Couture entstiegen. Es war doch immer wieder dasselbe. Wenn er mit ihr auf Urlaub fuhr. Leger hoch zehn. Die schäbigsten Klamotten aus dem Schrank gefischt. Denn er verachtete Männer abgrundtief, wenn sie nicht in der Lage waren, sich ihre Kleidungsstücke selbst zusammenzusuchen. Wenn sie auf Reisen gingen. Und nicht wie sein bester Freund Moritz, der noch am Flughafen zwischen Abschiedsküssen, von seiner Frau aufgezählt bekam, was sie ihm alles eingepackt hatte und welche Krawatte zu welchem Hemd zu tragen sei. Igittigitt. Wie widerlich. 

Und zu seiner eigenen Kleiderwahl zu bemerken: Einmal muss er sich gehen lassen dürfen. Seine unumstößliche Meinung.

Zu Hause war er generell in Schwarz gekleidet. Der Herr Künstler. Der Herr Superüberdrüberfotograf. Immer in Schwarz. Immer mit einem verbindlichen Lächeln auf den Lippen. Der gut zahlenden Klientel verpflichtet. Seinem Ruf. Seinem Genre.

 

War er ihr auch verpflichtet? Was die Kleidung betraf? Er sah das Ganze nicht so eng. Immer diese Marotten der Weiber. Was muss man sich denn auch wirklich hübsch machen. Wenn man umherzigeunert. Heute hier, morgen dort.

Urlaub. Einmal im Jahr. Ein paar wohlverdiente Wochen. Sich einfach treiben lassen. In allen Belangen. Genießen. Spüren, dass das Leben Freude macht. Und immer wieder Überraschungen und kleine Wunder bereithält.

Was sonst sollte Urlaub sein.

Wie bitte? Das habe ich nicht verstanden. Das Tosen der Wasserfälle verschluckt jeden Ton. Es bleiben vom Gesagten lediglich einige Grimassen übrig. Sonst nichts. Es geht von ihm auch kein Bemühen aus. Ihre Worte realisieren zu wollen.

Seine Fotoaugen leuchten stattdessen. Seine Kamera zoomt. Lieselotte samt ihren Nörgeleien sind bereits vergessen.

 

Wie bitte? Das habe ich nicht verstanden. Wie sonst in ihrem Beziehungsalltag. In Beziehungsalltagen wohl generell?

No risk no fun? Wie hier an diesem traumhaft wunderschönen Platz? Wo jedes der Häuser von kleinen und großen ineinander fließenden  Wasserfällen umgeben ist, von Miniseen, Tümpeln, Urwaldgestrüpp. Sehenswert. Erlebenswert. Ein Ort, an welchem Seelen mit ihren Beinen schlenkern, sie und sich selbst insgesamt einfach baumeln lassen.

 

Fasten your seatbelt while seated … lifejacket under your seat … dieses Metallschild hatte Sebastian mal geklaut und auf der Beifahrerseite angebracht. Als das Wohnmobil neu war. Und er meinte: Damit du dich so sicher fühlen kannst wie in deinen Flugzeugen. Meine liebe Frau Flugbegleiterin. Und er grinste dabei übers ganze Gesicht. Wie ein kleiner Junge.

Fasten your seatbelt while seated … lifejacket under your seat … Ja, wenn das im Leben so leicht zu händeln wäre, denkt sich Liselotte, als sie in ihrem Luxuscampingwagen weiter über Land fahren. Eine Strecke, die sie alle paar Jahre absolvieren. Weil sie so schön ist. Fotomotive der besonderen Art bergen. Sie diesen Reisen Vertrautheit abgewinnen. Zugehörigkeit.

Alles das, was ihnen im Stress des Alltags wohl ein bisschen weniger bewusst wird. Sie vergessen lässt, wie sehr Sebastian einst um ihre Gunst kämpfte: Du wirst sehen. Alles wird gut werden. Ich freue mich auf unser gemeinsames Kind. Altersunterschied? Sei doch nicht so kindisch! Du bist doch eine interessante und attraktive Frau. Was machen da die zehn Jahre aus, heutzutage können sich auch Frauen junge Männer leisten! Außerdem stehe ich auf reife Frauen. Das weißt du.

 

Wenn er nur nicht jedes ihrer Worte unentwegt kommentieren wollte. Wie sie das hasste. Und wie oft sie ihm das schon gesagt hat. Es ist immer wieder dasselbe Spiel. Er kehrt einfach zu gerne den Herrn Schlaumeier heraus. Und ließ nichts aus an physikalischen und allgemeinwissenschaftlichen Ergänzungen. Weißt du, das ist nämlich so …

Dabei hätte ein Ja oder ein Nein genügt. Oder ein Vielleicht.

Naja. Es gibt wohl so Dinge, an die man sich zu gewöhnen hatte in einer Ehe. Auch wenn das manchmal schwer fiel. Und an den Nerven zerrte.

 

Er müsse das Navi besser einstellen. Denn das Fräulein nervt, wenn es andauernd ermahnend eingreift: Bitte halten Sie sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen!

Das Fräulen kann man abstellen, wenn einem etwas nicht passt. Wohl genial.

Überhaupt ist das eine tolle Sache: Ziel eingeben. Und man wird bis dorthin gelotst. Vorbei an allen Hindernissen.

Das müsste mal einer erfinden: Ein Navi für den Eheweg. So unter dem Motto: Neue Ziele einzugeben erlaubt.

Sie lässt ihren Gedanken freien Lauf. An einem Kodak-Point, wo man ein Stück der Plitwitzer Seen erblicken kann.

Heuer würden sie nicht, wie sonst immer, ein paar Tage in diesem wildromantischen Naturpark verweilen. Schade. Denn dieses Türkis tat einfach der Seele gut. Auch wenn Menschenmassen sich entlang der imposanten Waldwege schlängeln. Die Ausflugsschiffe übervoll sind. Es ist solch ein Unterfangen einfach jedes Mal überwältigend.

Das wilde Sprudeln der Gewässer. Leidenschaftlich und unkontrolliert. Übermütig und kompromisslos. Mutstrotzend. Über Stock und Stein. Sich in einem feinen Wellennetz auflösend. Smaragdgrün. Türkis. Immer langsamer werdend. Einmündend in ein Schwarz. In einem Baumdickicht verschwindend.

Ein Synonym für ihre Ehe?

 

Was machte sie so nachdenklich? So negativ?

Gab es Anzeichen? Hinweise? Die an ihrem Selbstwert scheuerten? Sie dermaßen verunsichert zurück ließen?

Bucklige, wellige Dolinenwelten lassen Lieselotte spontan alle ihre Ängste und Zweifel - Lappalien? - vergessen. Die sie oftmals beschlichen. Sie war nun bald fünfzig. Und er war zehn Jahre jünger als sie. Ein Mann in den besten Jahren. Wie es so schön heißt. Zudem sehr erfolgreich. Mit seinen langsam sich ins Grau färbenden Schläfen als überdurchschnittlich attraktiv zu bezeichnen. Gepflegt. Manches Mal benötigte er für seine Badrituale länger als sie. Machten ihr derartige Dinge nun Kopfzerbrechen? Das war doch früher auch nicht anders.

 

Die Zuneigung - oder war es Liebe? - zu ihrem Mann ist jedoch sofort wieder voll da, wenn sie ihm aus einiger Entfernung zusieht, wie er sich den Schönheiten der Natur hingibt. Die attraktivsten Motive herausfiltert. Mit größter Treffsicherheit seine Bildausschnitte wählt. Den goldenen Schnitt im Gefühl. Das Licht- und Schattenspiel im Griff.

Der alle Nuancen von Grün festzuhalten imstande war. Und diese Farbenvielfalt an der Unterseite der Dellen Mais-, Getreide-, Weinfelder. Die dem Betrachter in ihrer Einzigartigkeit auffielen.

 

Weiter die Straße entlang. Kalksteinskulpturen a la Sprengung. Danach belassen. Und hier siehst du die einzelnen Schichten. Kalk und Algen. Sagt er. Denn so entstehen diese Wasserfälle. Diese Naturwunder. Sagt er.

Und weiter und weiter. Der Motor schnurrt gleichmäßig. Sebastian steuert ruhig und sicher. Zwischendurch einmal ein großes Ding lenken. Er schmunzelt. Das Cabrio, das er im Alltag ansonsten fährt. Es war wohl kein Vergleich.

Die Landschaft sieht heil und belassen aus. Sagt sie. In Ruhe gelassen. So, als ob das Wort Umweltbelastung für diesen Landstrich nicht zu gelten habe. Hier noch Unberührtheit stattfindet.

Walderdbeeren und Kirschen. Angeboten am Wegesrand. Auch Käse und Selbstgebranntes. Dobar dan! Hvala. Dovi’dneja!

 

Damals. Es war alles rasend schnell gegangen. Sie hatten sich in einem Tanzkurs kennengelernt. Klassisch. Und verliebt. Und eh sie sich’s versah, war sie schwanger und Sebastian mit Ratio nicht mehr wegzubekommen. Und seine Freude über seinen Sohn Markus ließ sie auch alle Bedenken beiseite schieben. Auf ein Später.

War jetzt das Später?

 

eure

Stefanie Eveline Roßmanith,

die unter Pseudonym veröffentlicht:

Eveli Mani

www.evelimani.com

und

Hanna Roßmanith

http://www.kunstboerse-steiermark.at