23. 05. 2013 - Auszeichnung

Richard Mösslinger erhielt am 22. Mai 2013 für sein Engagement in der Kulturarbeit das "Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark" überreicht

         

LH-Stv. Schützenhöfer - Mösslinger - LH Voves  /  Mösslinger - BGM Wegscheider

 

Die Laudatio von Landeshauptmann Franz Voves

Bezirksobmann Schulrat Richard Mösslinger, geb. am 24.04.1951

Der verdiente Pädagoge Richard Mösslinger hat sich schon seit frühester Kindheit dem Singen verschrieben. Seit 1974 war er Mitglied im Singkreis Krieglach und hat speziell in der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen zu generationenübergreifendem Singen beigetragen. In seiner Funktion als Regionalobmann der Region Leoben-Bruck-Mürzzuschlag hat Richard Mösslinger, als Mitglied der Landesleitung des steirischen Sängerbundes, besonders im Mürztal zu Ansehen und Wertschätzung dieser großen Gemeinschaft beigetragen. Sein kompositorisches Schaffen für Kinder und Erwachsene hat ebenso wie seine literarischen Arbeiten das Kulturleben der Steiermark in traditioneller Weise bereichert.

Für diesen Einsatz bedanke ich mich als Landeshauptmann ganz besonders und gratuliere zum verliehenen Goldenen Ehrenzeichen des Landes Steiermark.




02. 05. 2013 - [Presse-Artikel] Reibeisen - Amtsblatt Kapfenberg

Presseartikel im Amtsblatt Kapfenberg
 

 




01. 05. 2013 - [Presse-Artikel] Reibeisen - WOCHE.at

Presseartikel in der WOCHE





30. 04. 2013 - [Presse-Artikel] Reibeisen - Kleine Zeitung Mürztal

Der Literaturkreis wird 30

Das dreißigste Reibeisen erscheint im dreißigsten Literaturkreisjahr. Und wurde gestern, am dreißigsten Andersentag, angekündigt.

 

Drei Vertreter des Europa-Literaturkreises: Ruth Barg, Hans Bäck und Vorsitzender Josef Graßmugg (v. l.)  Foto: Pototschnig

 

"Irgendwie schwebt der Dreißiger im Raum“, sagte gestern Sepp Graßmugg im Kapfenberger Café Mocca. Graßmugg sprach vom 30. Reibeisen im 30. Jahr des Europa-Literaturkreises Kapfenberg – und das am gestrigen 30. Andersentag.

Das 30. Reibeisen ist so gut wie fertig und wird am 19. April um 19 Uhr im Spielraum der Musikschule Kapfenberg präsentiert. Eine Woche später wird das 200-Seiten-Magazin in Wien präsentiert, danach in Graz.

Drei Viertel des Umfangs widmen sich der Literatur. Neben heimischen und Gastautoren sind auch Texte aus Ungarn, Polen und Bulgarien eingereicht worden. Und Slowenien ist überhaupt als eigener Schwerpunkt im Heft vertreten.

 

Viel Mundart

„Interessant ist der starke Anstieg von Mundarttexten“, erläuterte Hans Bäck. Diese kommen vor allem aus Österreich, aber auch aus Deutschland. Wie überhaupt die im Vorjahr gegründete Filiale des Literaturkreises in Berlin viele Impulse gebracht hat, auch der Feuilletonteil ist diesmal aus Deutschland.

Der Zulauf an Texten war beachtlich. 150 Autorinnen und Autoren sandten Arbeiten ein, wobei Prosa überwiegt. Etwa die Hälfte davon passierte die Hürde der strengen Jury und schaffte es ins Reibeisen.

Neben der Produktion des „Reibeisen“ bemüht sich der Literaturkreis gemeinsam mit der Stadtbibliothek sehr darum, die Jugend zum Lesen zu bewegen. Was man sich wünscht, ist etwas mehr öffentliche Förderung, wie Bäck sagte: „Wir würden zum Slowenien-Schwerpunkt gerne die Spitzen des dortigen P.E.N.-Clubs einladen. Aber das müssten wir aus der eigenen Tasche bezahlen.“ Und die Dichterin Ruth Barg: „Es wäre schön, wenn diese Arbeit etwas besser honoriert werden würde.“

FRANZ POTOTSCHNIG




25. 04. 2013 - Das Kulturmagazin REIBEISEN

Europa-Literaturkreis Kapfenberg präsentiert „Reibeisen“ Nr. 30

Ein Teil der Verantwortlichen, die zum Erfolg des REIBEISEN beitrugen:
Stehend v. l.: Sepp Kaltenböck, Kurt Gschiel, Richard Mösslinger, Sepp Graßmugg, Christine Teichmann, Wolfgang Herz, Hans Bäck, Helmut Türk.
Sitzend v. l.: Ruth Barg, Gerti Kornberger, Belinda Gruber.

 

Zahlreichen Zuhörern, darunter auch Kulturreferent Günther Bleymaier, wurde vergangenem Freitag eine gelungene Präsentation der Reibeisen-Jubiläumsausgabe des Europa-Literaturkreises Kapfenberg geboten. Christine Teichmann und Josef Graßmugg führten mit natürlicher Leichtigkeit durch den Abend, ungezwungen und humorvoll. Musikalisch eingestimmt wurde man von Wolfgang Herz, Musiklehrer für Gitarre an der Musikschule Kapfenberg, und seiner Schülerin Belinda Gruber. Zwischen den einzelnen Lesungen verzauberte das Gitarren-Duo mit seinen teils gefühlvollen, teils temperamentvollen Beiträgen.

 

Belinda Gruber, Wolfgang Herz

Klaus Vorhauer, Lisa-Marie Tassati

 

Lasst Jugend sprechen

Den literarischen Auftakt machten die beiden jüngsten Mitglieder des Vereines, Lisa-Marie Tassati und Klaus Vorhauer. Tassatis Auszug aus ihrem Prolog – „Die Bedrohung der Nacht“ ließ aufhorchen, und man hatte Lust, mehr von der Neunzehnjährigen zu erfahren. Klaus Vorhauers sehr gefühlvoll vorgetragenes Liebesgedicht „Wir sind: Die Liebe!“ weckte sicher bei Manchem Jugenderinnerungen. Bei den unterschiedlichen Beiträgen bekannter Autoren, darunter Anna Aldrian, Hans Bäck, Elisabeth Hinterplattner, Elvira Nüchtern, oder Richard Mösslinger kamen sicher viele Literaturinteressierte auf  ihre Rechnung.NachAussage von Hans Bäck gibt es drei Autoren, die bei allen 30 Ausgaben des Kulturmagazins mitwirkten – Ruth Barg, Wolfgang Steinwender und Bäck selbst.

 

Sepp Graßmugg, Gerti Kornberger, Christine Teichmann  

 

Elvira Nüchtern, Bärbel Gaal-Kranner, Anna Aldrian

 

Eine kleine Überraschung gab es für die 92-jährige Brucker Lyrikerin Gerti Kornberger, die sich kürzlich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat. Christine Teichmann und Josef Graßmugg bedankten sich herzlich für ihre langjährige Mitwirkung und Tätigkeit im Vorstand mit einem Strauß aus 30 Rosen.

 

 

Peter Kersche 

 

 

Hans Bäck, Elisabeth Hinterplattner  

 

Richard Mösslinger

 

Literatur – international

Der Schwerpunkt in dieser 30. Ausgabe liegt ganz klar beim Nachbarland Slowenien. Zu diesem Thema las der Schriftsteller und Übersetzer Peter Kersche Gedichte von slowenischen Autoren, wie Slavko Jug, oder Edvard Kocbek, auf Slowenisch, danach auf Deutsch. Weiters findet man auch ungarische, bulgarische, polnische und serbische Texte und natürlich Beiträge aus Deutschland. Apropos Deutschland. Da es seit dem Vorjahr auch eine deutsche Reibeisen-Redaktion gibt, und der aktuelle Feuilletonteil in deren Händen lag, betonte Vorsitzender Graßmugg mit einem Augenzwinkern: „Gearbeitet wurde in Deutschland, präsentiert wird in Österreich!“

                                                                                                                                     Text und Fotos: Claudia Riegler





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