05. 11. 2018 - Auszeichnung
Auszeichnung für Dirk-Uwe Becker
Unser langjähriges Vorstands- und Redaktionsmitglied war Ende Oktober 2018 einer der Teilnehmer der 2. Konferenz des polnischen Schriftstellerverbandes (Sektion Großpolen).
Es trafen sich Schriftsteller aus der Ukraine, aus Weißrussland, Frankreich, Griechenland und natürlich aus Polen. Sogar ein vietnamesischer Teilnehmer war dabei.
Dieses Treffen im Dzialynski-Palast in Poznan/Posen stand ganz im Zeichen der Poesie und Aphorismen.
Es gab aber noch einen weiteren Höhepunkt: Danuta Bartosz (Vorsitzende und Organisatorin), überreichte Dirk-Uwe Becker den Aphoristiker-Pass!
Becker ist erst der vierte und bisher einzige deutsche bzw. deutschsprachige Autor, dem diese besondere Ehre zuteil wurde.

Die beiden letzten Tage in Polen waren von Lesungen und Vorträgen der Autoren in Schulen und der Universität Poznan geprägt. Weiters in Schulen und auf dem Hauptmarkt von Pila (auf dem die Texte ausgedruckt in Geschäften und von der Großhallendecke herab, sowie in den Schulen aushingen) und als Abschluss das Projekt „Lesen gehen“ mit deutschen Gedichtvorträgen polnischer Schüler in der neuen philologischen Universität Poznan.
Den anregenden Diskussionen folgte das Versprechen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!
20. 08. 2018 - Die Dankesrede
Anlässlich seines 85. Geburtstages blickte Matthias Mander in der Wiener Rupertikirche zurück auf sein bisheriges Leben
2. 8. 2018
Kurzbericht über die lange Flussreise auf dem Zeitstrom
Auf dem rechten Ufer entfaltet sich dein Aussenleben, auf dem linken entsteht allmählich das Innenleben. Stündlich fällt dein Blick über die eiligen Wellen auf die beiden Begleitufer. Im Vorüberziehen ändern sich Lichtwinkel und Schattenlinien, Hitze oder Frost, Stille oder Lärm, Förderndes oder Hemmendes, blitzartig schlagen Ereignisse ein, aber auch der Anschein von Langsamkeit bleibt verlässlich. Vorbeidrehende Gegebenheiten sind stets neu einzuwerten. Nicht nur die Erscheinungsflucht wird ständig neu, auch deine Augen, deine Maßstäbe, deine Diskontierungszeiten sind im sprichwörtlichen Fluss. Woran vom äußeren Zeitflussufer erinnerst du dich?
Die Zweizimmer-Küche-Wohnung im ersten Stock der Grazer Josef-Huber-Gasse mit dem praktischen Lebensmittelgeschäft im Parterre, in das du Däumling oft geschickt wurdest und einmal statt mit Butter mit zwei frischen Kipferln zurückhinauf kamst? Oder das nächtlich bedrohliche Radiogebrüll einer tödlichen Stimme, nur von zackigen Marschhymnen unterbrochen? Die davor verstummten Eltern in der Küche draußen glaubten, du schläfst. Später Vati und Mutti abwesend, Unruhe und Spannung, Nachbarinnen versorgten dich linkisch. Dann brachte Vati dich zu seiner Schwester nach Lebring bei Leibnitz, ein Bauerndorf in hügeliger Murlandschaft. Viele gutmütige Nachbarn, stets ansprechbar wie Familienmitglieder. Und das dortige Stromkraftwerk an der Mur, in dessen Mechanik dich ein freundlicher Maschinenwärter mehr als gründlich einwies – das Gebäude an der Schleuse nach dem edlen Backsteinrot plötzlich dunkelgrün gestrichen, Ziel mehrerer Tieffliegerangriffe… Nach dem Überleben in der Hauptkampflinie an der Mur – die Sprengung der Murbrücke beschädigte die Uferkeusche der Tante schwer. Nach der Heimkehr des abgezehrten Vaters noch ein paar prägende Grazer Schuljahre an der dortigen HAK mit bemühten Lehrern in armseligen Uniformresten … Hunger-, Kälte- und Notzeiten.
Es folgen am rechten Lebensflussufer bizarre Industrielandschaften, provisorisch überdeckte Hallenruinen, schwere 58-Stunden-Arbeitswochen, Wiederaufbau-Improvisationen, Material- und Energiemangel, jahrelange Rechtsunsicherheit. Die Aussenlebenkulisse wechselt nach Wien - Notwerkstätten an der Engerthstraße, technische Bravourleistungen an großen Werkstücken, die nur aus der Montagehalle transportierbar waren, indem der Hallenboden unter dem Außentor abgegraben wurde. Staatsvertrag. Du warst am 15.5.1955 mittags im Belevederepark und abends vor dem Schloss Schönbrunn zum feierlichen Empfang für die Signatarmächte. – Einsatz zur Übernahme der beiden Waagner-Biro-Fabriken in Stadlau – Maschinenbau und Gießerei. Der alte Oberbuchhalter dort weinte vor Angst, dass er nun wegen der jahrelangen Bilanzbeschönigung, die er auf Befehl des russischen Militärdirektors vorgenommen hatte, durch die neue österreichische Verwaltung bestraft werde. Du konntest ihn beruhigen… Die dortigen Löhne wurden nach deinem Antrag über Nacht auf Anordnung des Bundeskanzlers Raab verdreifacht und dem westösterreichischen Niveau angepasst. – Es folgen Jahrzehnte sich beschleunigenden und vollendenden Wiederaufbaus: Kraftwerke, Brücken, Verkehrsbauten, Kulturstätten: Burg, Oper und erstmals grosse Exporterfolge. - Schließlich für die eigene Familie das Häuschen in Gerasdorf und für die Firma der neue Hochhauskomplex in Stadlau für Konstruktionssäle und Verwaltung. Dieses Aussenleben mit vielen imponierenden Kolleginnen und Kollegen erfüllt kräftig das rechte Ufer deines Zeitflusses. Und in Gerasdorf, dem bleibenden Wohnort zwischen Großstadt und Weinviertel, entstand unter dem tüchtigen Bürgermeister ein Kulturzentrum – Stätte vieler persönlicher Begegnungen. Dazu viele nicht remunerierte Gemeinschaftsdienste.
Das linksseitige Zeitflussufer bietet nicht die hochragenden Fabriksbauten und Werksgelände, die dramatischen Wochenfluchten harter Arbeitseinsätze, nicht die komplizierten Kalkulationszumutungen und Konflikte, nein, linksseitig strömt der Zeitfluss die hochherzigen Jugendjahre den Vorgaben frommer familiärer Vorbilder entlang. Der Landpfarrer Onkel Franzl, seine den Haushalt führende Schwester, zugleich deine Ziehmutter, der fleißige österreichtreue und kirchentreue Vater, die Erklärungen zum Tod der Mutter, das eifrige Lesen in Onkel Franzls nachgelassenen Büchern; später die eindrucksvollen Fabriksvorgesetzten und Einsatzvorbilder im Wiederaufbauheldenzeitalter der Wiener Großbewährung. Das Innenleben des linken Lebensflussufers gewann Farbe durch viele hierüber selbst verfasste Erzählungen für das Radio Graz, selbst gelesen unter der Leitung von Dr. Alfred Holzinger. Schließlich zwei Romantrilogien – die Erz-Blech-Chemie Trilogie bei Styria und die Garanastrilogie bei Czernin. Die höchstkompetente Freundschaftlichkeit der Theaterleitung Gerald Szyszkowitz` und Michaela Ehrensteins sowie aller Mitwirkenden der Freien Bühne Wieden, die von dir vier Dramen erfolgreich aufgeführt hat, schenkte packende Kunsteinblicke.
Das linke Ufer ist eine Abfolge der Versuche mit deinen geringen Möglichkeiten den geschenkten Einsichten Form zu geben. Die Mühe ist verbrieft, ein Erfolg kaum herzuleiten. Dennoch ist aus den linken Flussbegleitfeldern ein inneres Erntefeld geworden.
Das Aussenlebenufer hat an Wichtigkeit abgenommen, das Innenlebenufer begleitet mit zunehmender Sichtschärfe die Flussreise. Dank für so viel familiäre Liebe und kollegiale Hilfe, für die Sicherung durch den österreichischen Sozial-, Rechts- und Kulturstaat; Franz Schuberts Lied aus 1817 „An die Musik“ mit seinem „Dank an die Kunst“ fällt dir ein. – Dank an Wohltäter aus 85 Jahren, seit das Floß im Zeitstrom fährt. Es trägt viele Geschenke lebender und gestorbener Mitmenschen. In der Innenwelt wirken alle weiter, verweisen aufeinander, unterweisen dich.
Am linken Flussufer steht heute quasi eine Kathedrale voll Bildern, Denkmälern, Schlüsselszenen, Stimmen, vielen lieben Gesichtern. Alle diese Bestärkungen helfen, das Leid, das unsere Erde überzieht, ohne geistige Verstümmelung zu ertragen. Ungeheure Bildungs-, Ordnungs- und Moraldefizite erdrosseln die Weltgemeinschaft. Keinen Augenblick können wir uns vom tätigen Mitleid abwenden.
Die Innenwelt birgt Letztgültiges. Über die Grenze des Sagbaren hinaus. Auch wenn es an Gesprächspartnern zuweilen mangelt. Das ist die gehorsam hinzunehmende Regel dieser großen Flussreise. Doch Tragfähiges erweist sich über den Fluten: Vor vielen Jahren fiel wie nebenbei im Gespräch mit dem lieben Franziskanerpater Willibald sein Wort „Im Dienst Gottes zu Staub werden“ – mehr Wahrheit gibt es nicht.
Und noch eine letzte Regel bestimmt die Fahrt auf dem Zeitstrom zwischen Aussen- und Innenwelt: Das Floß ist schneller als der Fluss! Physikalisches Gesetz!
Das gibt für immer zu denken. Dein Floß übergleitet deinen Fluss aus der Zeit hinaus. Es befreit sich und dich vom Zeitlichen.
29. 07. 2018 - Geburtstag
Mathias MANDER feiert am 2. August 2018 seinen 85. Geburtstag!
Eine Hommage von Hans Bäck an den großen Romancier, Dramatiker, Denker und Impulsgeber - der sich der "Europa-Literaturkreis Kapfenberg" als Verein vorbehaltlos anschließt.
Die Bedeutung eines Autors an seinen Zeilen zu messen, das ist ein sinnloses Unterfangen, Mander hat neben seiner beruflichen Tätigkeit im Management eines Weltkonzerns, neben seiner Lehrtätigkeit an Universitäten solche Bücher geschrieben, die Neuland waren. Wann kann man das im 20. und 21. Jahrhundert über einen Roman, über eine Reihe von Romanen schon sagen: Damit wurde Neuland beschritten?
Mit seinem Werk hat es Mathias Mander möglich gemacht, dass die Welt der Betriebs- und Volkswirtschaft in die Literatur Eingang gefunden hat!
Seit Mander ist es möglich, in der Belletristik von Cashflow, Kapitalzinsrechnungen, Deckungsbeiträgen zu schreiben! Und eine vollkommen neue Welt hat sich für Literaten aufgetan. Vereinzelt gibt es bereits Autoren, die auf seinen Spuren zu wandeln versuchen, wohl wissend, diese Schuhe sind „noch viel zu groß“ Aber die Wirtschaft ist nun nicht auf die Krimis eingeschränkt, sondern hat endlich in der Welt der Romane, des Theaters usw. Fuß gefasst.
Und was gibt es da nicht alles noch aufzuarbeiten! Mander hat die Vorarbeiten geleistet, nun gilt es zu folgen, weiterzumachen.
Das ist eine so großartige Leistung gewesen, wer erinnert sich an die Sensation als wir alle mit Begeisterung den „Kasuar“ lasen, mit umso größerem Erstaunen das „Tuch der Geiger“ in dem wir wieder einen ganz anderen Mander kennenlernten.
Als – vorläufige – Krönung seines Lebenswerkes die „Garanas-Trilogie“!
Mander hat es sich zur Aufgabe gemacht, jene Machenschaften aufzuzeigen, die Menschen ins Unglück stürzten, die Leben zerstörten, Konzerne vernichteten. Und das alles ohne Bitterkeit, aber mit unglaublicher Sympathie für die Betroffenen und in höchster literarischer Qualität.
Seit vielen Jahren ist Mathias MANDER ein treuer Freund des Europa-Literarturkreises Kapfenberg, neben seinen vielen Verpflichtungen findet er immer wieder Zeit, den Kollegen im Literaturkreis mit Rat und Hilfe zur Seite zu stehen, uneigennützig neue Texte zu lesen, sie zu beurteilen, mit Anregungen zu versehen.
Das alles, neben seinen Mitgliedschaften im PEN, in den unterschiedlichsten Literarturvereinigungen (OESV-AWA, PODIUM), seiner Tätigkeit als Autor, als unermüdlicher, kritischer aber verständnisvoller Rezensent, als Vortragender, der es meisterhaft versteht, sein profundes Wirtschaftswissen mit einer messerscharfen literarischen Genauigkeit zu verbinden. Ob Mander in der Industriellenvereinigung über Peter F. Drucker spricht oder über Rilke, es ist immer ein Erlebnis, mit ihm beisammen sein zu können.
Wir wünschen uns und der Öffentlichkeit noch viele derartige Stunden und freuen uns ganz besonders über seine treue Freundschaft zu den literarischen Kollegen in der Steiermark!
Verehrter Herr Professor Mandl, lieber Kollege Mathias Mander!
Danke dass es Dich gibt, die besten Wünsche für Deinen Geburtstag am 2. August und wir hoffen auf schöne Stunden mit Dir!
Gottes Segen – ich weiß, das ist bei Dir keine Floskel – sei bei Dir, Deiner Familie und sei weiterhin ein Segensbringer!
In aufrichtiger Verehrung und tiefer Dankbarkeit
Dein Hans Bäck aus Kapfenberg

© Gert Kostial
Eine kleine, unvollständige Auswahl jener Bücher von Mathias Mander die noch in meinem Bücherschrank zu finden sind. Etliche sind inzwischen längst in anderen Bücherstellagen gelandet, diese finden den Weg zu mir nicht mehr zurück, es macht nix, es freuen sich andere Menschen genauso über die Werke des großen Romanciers, Dramatikers, Denkers, Impulsgebers Mathias MANDER.
08. 07. 2018 - Tage der Deutschsprachigen Literatur - Hans Bäck
Verspätungen – nicht nur bei den Ferienflügen!
Es hat gedauert, ich gebe zu, aber niemand hat sich beschwert, dass meine „Raunzereien“ schon länger nicht aktualisiert wurden.
Aber da war einiges, das vordringlich war, keinen Aufschub duldete usw. Ausreden gibt es immer und an die ca. 3521 davon sind durchaus plausibel.
Also: Ich wollte absitzen lassen und über die heurigen Tage der Deutschsprachigen Literatur – kurz und bekannt als Bachmannpreis Lesungen nachdenken und nachschreiben.
Gut denn. Sie haben wieder stattgefunden. Die Tage der Deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt.
Was sich Jahr für Jahr wiederholt und in den Beilagentexten der/des Veranstalters immer wieder aufscheint, ist die endlose Klage über die hinterwäldlerische, extrem rechtslastige Situation in Kärnten. Stimmt schon, ist auch so, aber es wird langweilig, jedes Jahr aufs Neue die Klagelieder der ansässigen, zugewanderten und vor allem der zugereisten Dichter, Schreiber, Autoren, Journalisten usw. zu lesen. Lasst euch einmal was anderes einfallen! Die Argumente sind schon längst abgedroschen und Kärnten ist noch immer Kärnten! Leider, aber so ist es.
Weiter, weil ich schon von langweilig schreibe:
Es war heuer langweilig, die jeweiligen Texte zu verfolgen.
Kein Pfeffer, keine Aufreger, keine herausragenden Texte, wo man als Leser und/oder Zuhörer bei den 3SAT Übertragungen aufspringt und „Hurra“ oder „Super“ oder sonst eine Begeisterungsäußerung von sich gibt. Also wirklich, so langweilig war es schon lange nicht mehr, wenn nicht gar: so arg war es noch nie. Ein Pornotext einer Zahnärztin – nein, auch kein Aufreger. Langweilig, allein schon durch die ständigen Wiederholungen des Geschehens, der eingesetzten Körperteile. Nein, ein schwacher Porno und von Literatur keine Spur. Es muss was dran sein, wenn so ein Text von einem Juror/einer Jurorin ausgewählt und die Autorin eingeladen wird. Will man bzw. frau damit unter Beweis stellen, dass man besonders progressiv sei? Auch dieser Versuch ist misslungen, liebe Nora Gomringer und wenn die Fr. Dr. med. Corinna T. Sievers zu Hause geblieben wäre – es wäre sicher keine Lücke im Programm gewesen. Doch das gilt für eine Reihe anderer auch, also, lassen wir die Dame in Ruhe. Sie hat eh nix g’rissen wie man auf gut wienerisch sagen müsste.
Autoren, Texte und die Juroren – schade um manche Sendezeit und auch schade um das doch ansehnliche Preisgeld von insgesamt mehr als € 60 000!
Man sollte wirklich einmal den Mut haben und seitens der Jury oder der Veranstalter sagen „Sorry, diesmal gibt es keinen Bachmannpreis, die anderen Preise werden wie immer vergeben, nur 25 000,- Euro ist keiner der Texte wert.“
Sicher die Jury wird das nicht sagen, denn die Juroren haben ja die Autoren eingeladen/vorgeschlagen, aber das zeigt doch auch, wie wenig Interesse an wirklich guter Literatur, an spannenden neuen Texten bei den Juroren besteht. “Man“ bleibt halt gerne bei dem was man kennt und erspart sich die Mühe des Auswählens.
Schade, aber der Bachmannpreis hat schon einige solcher Perioden überstanden und lebt trotzdem weiter.
2019 wird es die 42. Tage der deutschsprachigen Literatur geben. Ich hoffe auf spannende neue Texte und vielleicht eine ordentliche und umfangreiche Erneuerung der Jury – im Sinne der Literatur wäre das nur gut und notwendig!
Was würde ich von einer Jury in Klagenfurt erwarten?
Kein mühevolles Zusammenfassen der Handlung eines Textes, kein gewaltsames Erläutern was der Autor/die Autorin gemeint haben könnte.
Nach jeder Lesung sollte der vorschlagende Juror zuerst einmal begründen, wie er/sie zu diesem Text kam, warum gerade der ausgewählt wurde, was nach der Meinung des Jurors den Ausschlag gab, diesen Autor einzuladen.
Danach kann und soll die Jury diskutieren, über dien Argumente des Jurykollegen und dann in weiterer Folge über den Text. Da könnte ich mir vorstellen, dass es wieder spannend und gegensätzlich wird.
Einen Versuch wäre das wert!
Eine weitere Ursache meiner Verspätung war ganz einfach: Literatur.
Ich habe
- an einem Workshop des Literaturkollegiums Brandenburg teilgenommen. Wunderschön, weit im Osten, in der Nähe von Frankfurt/Oder einsam aber anregend zum Arbeiten. Und ja es ging was weiter, so dass ich
- endlich mein Manuskript fertigstellen konnte. Es hat mich schon lange „gezwickt“ und geplagt, aber nun ist es soweit fertig, dass ich meine bewährten Testleserinnen und Testleser damit beschäftigen kann. Ich bin schon neugierig auf die Rückmeldungen, denn dann geht es an das Finish! Und das wird auch nochmals spannend.
- Gab es noch eine „Postarbeit“. Meine liebe geschätzte Co-Autorin und Kabarettpartnerin Andrea Lammer hat ihre Drohung wahr gemacht und zu unserer Broschüre „Miteinander, nebeneinander, durcheinander“ eine Fortsetzung begonnen und fertig gestellt. Was blieb mir übrig, als mich hinzusetzen und meinen Senf dazuzugeben. Denn sonst würde ja was fehlen – oder? Ich kann alle Freunde nur vorwarnen: „Frau agiert, Mann reagiert“ ist im Anrollen. Buch und Programm folgen im Herbst. Wir werden rechtzeitig darauf hinweisen. Die Texte haben wieder Pfeffer und Salz, wie man so schön sagt!
Das waren einige meiner insgesamt 3521 Gründe, warum es zu keiner Nachlese, keinen Raunzereien und Ähnlichem gekommen ist.
Danke dafür, wenn Ihr das nun lest, danke an Reinhard Mermi, der dies wie immer in seinen Blog aufnimmt und auch an Sepp Grassmugg, der dies auch in der HP des Europa-Literaturkreises veröffentlicht.
Eine weitere Äußerung von mir folgt noch, doch die hat ein ganz anderes Thema und befasst sich mit weitaus Wichtigerem. In Kürze dazu mehr!
Für heute danke ich allen Lesern und wünsche einen schönen Sommer, voll mit guten Büchern, denn wenn nicht im Sommer, wann soll man sonst lesen?
Hans Bäck
02. 03. 2018 - Omimi hat Zeit - Stefanie Roßmanith
Omimi hat Zeit
Erneut hat eines meiner Buchkinder das Licht der Welt erblickt!
Ich hoffe, ihr freut euch mit mir!
Ganz lieben Gruß
eure Stefanie Roßmanith
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